NÄCHSTES SPIEL: Lok PirnaLok Pirna

News

SPÄTES ERWACHEN

HV R-W Staßfurt vs. SG Pirna Heidenau 24:25 (16:13)

Staßfurt, Aufsteiger dieses Jahres, lies letzte Woche mit einem Sieg in Freiberg aufhorchen. Das Milicevic Team war also gewarnt.

Das Spiel begann überaus hektisch, mit Fehlern auf beiden Seiten. Besonders die Abwehrreihen ließen vieles zu. So waren nach 10 Minuten schon 12 Tore gefallen, es stand 6:6. Dann riss der Faden im Pirnaer Angriff. Unsere Jungs taten sich schwer. Klarste Chancen konnten nicht genutzt werden. Und immer wieder konnte Stassfurt dies zu Toren mittels zweiter Welle nutzen. Beim Stand von 12:9 für die Heimmannschaft nahm Trainer Milicevic die erste Auszeit.

Es änderte sich zunächst aber nichts. Toto Schneider und Straja Vucetic hielten uns mit ihren Toren am Leben und sorgten dafür das der Abstand nicht zu groß wurde. Doch Stassfurt konnte im Angriff nach Belieben schalten und walten. So kam es das die Eisenbahner schon zur Halbzeit mehr Gegentore bekommen hatten als letzte Woche im ganzen Spiel. Mit 16:13 wurden die Seiten gewechselt.



In der zweiten Halbzeit setzte sich das Spiel genau so fort wie die erste Hälfte aufgehört hatte. Nach 33 Minuten zogen die Gastgeber erstmals auf fünf Tore davon. Und unsere Jungs betrieben weiterhin Chancenwucher und hatten viele technische Fehler zu Buche stehen. Doch nach 40 Spielminuten erwachte der Kampfgeist der Eisenbahner. Geburtstagskind Philipp Ihl zeigte nun einige starke Paraden und die Deckung rührte Beton an. Das zeigte Wirkung. Stassfurt wurde nervös und tat sich im Angriff äußerst schwer. Beim 21:20 durch Robert Ultsch war der Anschluss geschafft und das Spiel wieder offen.

Anzeige
Lok Autoversicherung



Straja Vucetic blieb es vorbehalten in der 53. Minute den Ausgleich zu werfen. Toto Schneider legte mit einem Siebenmeter gleich nach, die Partie war gedreht. Wiederum Straja Vucetic erzielte in der letzten Minute die erste und einzige 2 Tore Führung. Das musste reichen. Der starke Steffen Cieszynski schaffte für Stassfurt zwar noch einmal den Anschluss, aber die Milicevic Schützlinge ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Eine deutliche Leistungssteigerung ab Mitte der zweiten Hälfte sorgte für den Sieg und damit für einen gelungenen Start in die Saison.

Aber es wurden ganz deutlich die Defizite im Spiel aufgezeigt. Viel Arbeit liegt vor dem Trainerteam. Aber Selbstvertrauen hat das Match auf alle Fälle mit sich gebracht und der Fakt niemals aufzugeben.

Tore: #6 Vucetic, Strahinja / 8, #8 Bergmann, Marian / 1, #11 Eckart, Dominik / 1, #18 Ultsch, Robert / 2, #20 Schneider, Torsten / 9, #25 Kusal, Krzysztof Filip / 4



Spielstatistik (PDF)
U. Heller
D. Wünsche
Lok TV
00460