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Einen Punkt geholt

HSV Bad Blankenburg vs. SG Pirna Heidenau 23:23 (9:10)

Alles was Trainer Milicevic vor dem Spiel prophezeit hatte, bewahrheitete sich. Ein Gegner, der nach Schwierigkeiten zu Beginn der Saison immer besser in Schwung kommt und mit gehörigem Selbstvertrauen in das Spiel ging, verlangte den Eisenbahnern alles ab.

Dabei begann die Partie mit einem Schock. Straja Vucetic wurde bereits in der zweiten Minute zum Duschen geschickt. Glatte rote Karte. Was war passiert? Im Bemühen seinem Gegenspieler den Ball abzunehmen griff er ihm ins Gesicht. Eine harte, aber zu akzeptierende Entscheidung. Das warf natürlich alle geschmiedeten Pläne komplett über den Haufen. Der junge Szymon Radny musste einspringen und machte seine Sache insgesamt sehr gut.

Unbeeindruckt vom missratenem Start entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in dem die Abwehrreihen dominierten. Die Mannschaften schenkten sich nichts. Nach 17 Minuten waren gerade mal fünf Tore auf jeder Seite gefallen. Größtes Manko auf unserer Seite war dabei, dass wir schon zwei Siebenmeter vergeben hatten, aber dafür stand unsere Abwehr sehr ordentlich. Das letzte Tor zum 9:10 Pausenstand für die Eisenbahner erzielte Christian Möbius, der am Vortag seinen Geburtstag feierte.



Nach dem Seitenwechsel und bis zur 48. Minute setzte sich das hin und her weiter fort. Beiden Teams gelang es nicht sich jeweils etwas abzusetzen. Doch dann gelang den Milicevic-Schützlingen ein kleiner Zwischenspurt, der zum 20:17 Zwischenstand führte.

Zeit für den Trainer der Gastgeber, Petr Hazl, eine Auszeit zu nehmen. Was immer er seinen Jungs mit auf den Weg gegeben hat, es wirkte. Bad Blankenburg erzielte fünf Tore in Folge, der Vorsprung war dahin. Nun schienen die Thüringer das Spiel für sich entschieden zu haben. Zu allem Unglück erhielt Kapitän Toto Schneider dann drei Minuten vor Ende die rote Karte wegen seiner dritten Zeitstrafe. Kurz zuvor hatte er noch per Strafwurf den Anschluss zum 22:21 erzielt. Doch postwendend gelang dem Gegner ein Tor. 23:21 für Bad Blankenburg und noch zwei Minuten zu spielen. Dominik Eckart verkürzte wieder. Die Gastgeber konnten den darauffolgenden Angriff nicht nutzen um den Sack zuzumachen. Die Gelegenheit zum Ausgleich war da.

37 Sekunden vor dem Ende nahm Dusan Milicevic seine letzte Auszeit und verkündete den Plan für den letzten Angriff. Und tatsächlich gelang Krzystof Kusal fünf Sekunden vor dem Ende der viel umjubelte Ausgleich. Klar war vielleicht etwas mehr drin, aber aufgrund der Umstände und dem Spielverlauf konnten und mussten die Eisenbahner mit diesem Punkt zufrieden sein. Zumal die Mannschaften vor uns, mit Ausnahme von Burgenland, alle verloren hatten. Somit ist es in der vorderen Hälfte der Tabelle noch enger geworden.

ZAHLEN ZUM SPIEL

der Eisenbahner

#3 Möbius, Christian 1Tore
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#6 Vucetic, Strahinja -Tore
-/-7-Meter-2-Minuten1Rote Karte
#9 Radny, Szymon 4Tore
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#14 Kurz, Robert 3Tore
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#20 Schneider, Torsten 5Tore
1/17-Meter32-Minuten1Rote Karte
#25 Kusal, Krzysztof Filip 3Tore
2/47-Meter-2-Minuten1Gelbe Karte
#29 Heinold, Maxim 1Tore
1/27-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#79 Gasperov, Patrick -Tore
0/17-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#B Milicevic, Dusan -Tore
-/-7-Meter-2-Minuten1Gelbe Karte


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