Vorbericht

Lok-Buben zu Gast bei den Magdeburger Youngsters


Am kommenden Sonntagnachmittag gastieren die Jungs von der Handballspielvereinigung Lok Pirna Dresden bei der Bundesligareserve des SC Magdeburg. Lok Pirna Dresden gegen die SC Magdeburg Youngsters - da war doch was? Ganz genau, denn sicherlich ist den meisten das Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in der Sonnenstein-Arena noch gut in Erinnerung. Nicht etwa, weil es für die Pirnaer Ballwerfer schon damals das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer war. Vielmehr war es der bittere Beigeschmack über das Zustandekommen der 29:36-Hinspielniederlage. Die Jungspunde des SCM führten vor der Pause bereits mit sechs Treffern, ehe die Lok-Mannen zur furiosen Aufholjagd bliesen und den Rückstand Mitte der zweiten Hälfte egalisierten. Die Eisenbahner waren auf der Überholspur, doch die beiden Unparteiischen entschieden an diesem Abend, dass eben nicht die Hazl-Buben das Spielfeld als Sieger verlassen sollten. Die zweifelhaften Entscheidungen waren es, die den Sachsen in der entscheidenden Phase des Spiels sprichwörtlich den Wind aus den Segeln - Eine Niederlage mit Geschmäckle, die alle, die an diesem Abend mit den Hausherren hielten, mehr als nur zur Weißglut trieb. Auch Geschäftsführer Uwe Heller kann sich nur zu gut an diese Partie erinnern. "Ohne jeden Zweifel war es sehr ärgerlich, wie diese Partie ausging, aber auch das hat irgendwie zu unserer Situation gepasst. Die Jungs sind über Leidenschaft, Kampf und Emotion ins Spiel zurück gekommen und hatten den Sieg verdient gehabt."

Das alles ist nun schon über ein Vierteljahr her - An den Vorzeichen zum Spiel der Pirnaer Ballwerfer gegen die SCM-Bundesligareserve hat sich leider jedoch bis dato nicht viel geändert. Die Youngsters mischen nach wie vor kräftig oben mit und kämpfen weiterhin um den Staffelsieg in der Dritten Liga-Ost, während die sächsischen Eisenbahner weiterhin im unteren Tabellen-Drittel festsitzen. Die aktuelle Lage ist nicht aussichtslos, aber zweifelsohne knifflig genug. Sieben Punkte Abstand bis zum 13. Tabellenrang - dem ersten Platz über der ominösen roten Abstiegslinie. Bei noch zehn ausstehenden Partien bleiben den Eisenbahnern noch reichlich Möglichkeiten, um das Punktekonto im Abstiegskampf merklich aufzubessern. Ob dies jedoch auch gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus der Domstadt gelingen wird, bleibt abzuwarten. "Wir müssen da ganz realistisch sein", dämpft Uwe Heller die Erwartungen. "In der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Halle wurden schon so einige tolle und erinnerungswürdige Schlachten geschlagen. Selbstverständlich wollen wir es den Magdeburgern schwer machen, beide Punkte einzufahren und werden dafür alles reinwerfen", gibt sich der Lok-Geschäftsführer vorsichtig optimistisch. "Ob der Tabellensituation erwarten alle sicherlich den normalen Ausgang dieser Partie, aber auch darin liegt für uns eine Chance."

Lokführer Petr Hazl muss gegen die Youngsters auf Abwehrstratege Torsten "Toto" Schneider verzichten, der sich in der vergangenen Woche einer geplanten OP unterziehen musste.
Daumendrücken ist angesagt - Auf geeeht´s Pirna!!!