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Der neue Lokführer im Interview


Name: Alexander Hübner
Geburtstag: 11.01.1988
Geburtsort: Karl-Marx-Stadt
Letzter Verein: Chemnitzer Polizeisportverein



Wie sah dein bisheriger Werdegang aus?
Ich habe mit 16 Jahren meine Trainer C-Lizenz gemacht und mit 21 die B-Lizenz. Mit 19 Jahren hatte ich meine erste Männermannschaft trainiert. Für mich stand die Trainingsqualität schon immer im Vordergrund. Deshalb habe ich mich auch entschieden dem Hobby einen professionellen Hintergrund zu geben und Sportwissenschaft zu studieren. Ich habe während des Studiums mit vielen Leistungssportlern aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen gearbeitet und musste feststellen, dass noch immer nicht ausreichend aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in den Trainingsalltag Einzug gehalten haben. Leider wird auch im Handball häufig nur das gemacht, was schon immer gemacht wurde. Daran möchte ich aber hier ganz speziell etwas ändern.

Seit wann bist Du bei den Eisenbahnern und wieso hast Du dich für den Trainerposten bei uns entschieden?
Angefangen habe ich als Athletiktrainer im „aktiv Sportzentrum“ in Pirna 2013. Letztes Jahr konnte ich dann auch die Co-Trainer Stelle zeitlich realisieren. Warum bei der Lok? Ich glaube Uwe Heller und der Vereinsvorstand sind bereit neue Wege zu gehen und wollen zukunftsorientiert und vor allem nachhaltig den Handball in der Region weiter vorantreiben. Genau das macht den Reiz aus.

Wie waren deine ersten Trainertage?
Wir hatten einen schönen Einstieg in die Vorbereitung mit dem Teambuildingwochenende in der Sächsischen Schweiz. Danach kam ein Fitnesstest, in dem ich mir schon einmal ein Bild von dem aktuellen Leistungsstand machen konnte. Jetzt folgen intensive Trainingswochen und Testspiele, die dem Trainer bekanntlich mehr Freude machen als den Spielern.

Sind die Spieler befreiter durch den Trainerwechsel?
Die Jungs haben noch viel Potential. Ich weiß, dass alle für die nächste Saison hoch motiviert sind. Zudem bekommt jeder eine neue Chance bei mir. Es starten alle bei null und müssen sich beweisen.

Agierst Du eher mit Zuckerbrot oder mit Peitsche?
Meiner Meinung nach kann jeder Trainer eine Mannschaft kaputt machen und zeigen, was für ein Schleifer er ist. Der Unterschied liegt darin, das Team qualitativ besser zu machen. Wer sich alleine nur auf sein Talent verlässt, der kommt bei mir nicht weit. Einsatz und Disziplin sind ausschlaggebend und dann kommt entweder das Eine oder Andere zum Einsatz.

Dürfen die Spieler Dich duzen?
Selbstverständlich! Wir sind ein Team, verfolgen gemeinsame Ziele. Außerdem kenne ich die meisten der Jungs schon über 2 Jahre.

Was erwartet die Zuschauer in der neuen Saison bzw. welches Ziel hast Du ausgerufen?
Wir wollen einen deutlichen Schritt nach vorn machen beim Gegenstoßverhalten und auch variabler im Abwehrverhalten agieren. Die Vorgabe lautet, in der neuen Liga anzukommen, die neuen Spieler zu integrieren und sich kontinuierlich weiter zu entwickeln. Ein einstelliger Tabellenplatz ist für uns das Ziel.