Vorbericht

Volldampf voraus


Die Formkurve der Pirnaer Ballwerfer zeigt deutlich nach oben. Das haben die vergangenen Partien gezeigt. Nicht zuletzt der eindrucks- und stimmungsvolle erste Auswärtserfolg seit mehr als eineinhalb Jahren gibt zurecht Anlass, dass die Elbestädter endgültig in der Mitteldeutschen Oberliga angekommen sind.

Am siebten Spieltag der aktuellen Saison treffen die Schützlinge des HSV-Trainer-Gespanns Hübner/Milicevic nun auf den um einen Rang besser platzierten HC Glauchau/Meerane - Die Zuschauer in der Sonnenstein-Arena erwartet am Samstagabend um 19.30 Uhr also ein Aufeinandertreffen der unmittelbaren Tabellennachbarn.

Nach wie vor gilt im Lager der sächsischen Eisenbahner, in jedem Heimspiel genug Kohlen im Kessel zu haben, um den jeweiligen Kontrahenten ohne Punkte auf die Heimreise zu schicken. "Wir haben uns in den vergangenen Partien genügend Selbstbewusstsein erarbeitet, um insbesondere in heimischer Halle jeden Gegner der Liga schlagen zu können", weiß auch Coach Alexander Hübner um die gewachsene mentale Stärke seines Teams. "So waren wir gerade in der letzten Partie gegen die HSG Freiberg jederzeit in der Lage, uns perfekt auf jede Situation einzustellen", möchte Hübner selbiges von seinen Jungs auch im Duell gegen die Westsachsen verinnerlicht wissen. Mit dem HC Glauchau/Meerane haben Torsten Schneider und seine Teamkameraden nun einen Kontrahenten vor der Brust, der in der vergangenen Spielzeit als Tabellenführer der Mitteldeutschen Oberliga lange den Platz an der Sonne inne hatte, auf der Zielgeraden jedoch dem USV Halle und dem HC Einheit Plauen den Vortritt lassen musste und am Ende der Saison auf dem Bronze-Rang einfuhr. Mit 22:4 Punkten hatte das Team von HC-Trainer Vasile Sajenev dabei eine hervorragende Heimbilanz aufzuweisen, auswärts kamen seine Mannen zu einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 13:13-Zählern.

Das Zahlenwerk der vergangenen Saison und die Tatsache, dass sich die Westsachsen in der aktuellen Woche mit schwierigen Trainingsbedingungen konfrontiert sahen, interessiert das Lok-Trainer Team dabei jedoch genauso wenig, wie der Fakt, dass die Gäste aus Westsachsen im Spiel gegen die Elbestädter auf einige Ihrer Stamm-Akteure verzichten müssen. "Wenn Glauchau/Meerane hierher kommt, werden auch sie, ungeachtet jeglicher Widrigkeiten, alles aus sich rausholen, um erfolgreich zu sein", weiß auch Dušan Milicevic um die Kniffligkeit der nächsten Aufgabe.

Doch nach zuletzt 7:1-Punkten in Folge und zwei Heimsiegen am Stück wollen sich die sächsischen Eisenbahner auch im bevorstehenden Auftritt in eigener Halle nicht ins Bockshorn jagen lassen und in jeder Situation immer das eine Quäntchen "Mehr" in die Waagschale werfen. Dies dürfte wohl ebenfalls auf die lautstarken Fans der Elbestädter zutreffen, die genau wie am vergangenen Wochenende im Freiberger Dachsbau auch gegen Glauchau/Meerane für eine tolle Heimspielatmosphäre sorgen wollen.

So gibt es nach Kaffee und einem guten Reformationsbrot also für den Samstagabend nur eine Devise: Auf in die "Hölle-Ost", Teil der tollen Stimmung sein und die Pirnaer Ballwerfer von der ersten bis zur letzten Minute anfeuern, damit im Aufeinandertreffen gegen Glauchau/Meerane die Punkte Acht und Neun auf dem Haben-Konto landen!

Auf geeeht´s Pirna - Mit Volldampf zum Sieg!!!