Vorbericht

Schwere Heimaufgabe ohne drei Stammspieler


Nein, auch am letzten Wochenende gab es keine Punkte für die Drittliga Handballer des HSV Lok Pirna Dresden zu holen. Die Hoffnung auf die ersten Auswärtspunkte konnten Petr Hazls Schützlinge schon recht zeitig begraben.

Trotz der Unterstützung einiger nach Leipzig mitgereisten Fans kamen die Elbestädter nicht so richtig in Fahrt. Mit 33:28 (17:12) unterlagen die Eisenbahner der SG LVB Leipzig.

Doch das war bei weiten noch nicht das Schlimmste. Schon nach zwei Spielminuten verletzte sich Torjäger Dusan Milicevic am Oberschenkel. Er konnte nicht weitermachen und fällt auch für die nächsten Spiele aus. Feiern nach dem Spiel: v.l.n.r.: Sven Dietze, Christian Möbius, Dusan Milicevic, Mario Percin und Jiri Boucek Foto:Förtser

Milicevic und Percin werden dieses Mal nicht mit feiern können. Sie fallen verletzt für längere Zeit aus. v.l.n.r.: Sven Dietze, Christian Möbius, Dusan Milicevic, Mario Percin und Jiri Boucek Foto: Förtser

„Es ist schwierig ohne Dusan, das hat man heute gesehen“, weiß der Trainer um die Wichtigkeit des Serben für das Pirnaer Team. Doch es nützt nichts. In Leipzig übernahmen für ihn „Toto“ Schneider und Jiri Havlat auf der linken Außenbahn. Doch ohne Milicevic fehlte es hier und da an der richtigen Abstimmung. Leipzig zog auf und davon. Auch wenn die Mannschaft kämpfte, es sollte nichts mehr werden mit den Auswärtspunkten

Und so müssen eben mal wieder die Siege Heimwärts eingefahren werden. Samstag um 19 Uhr geht es gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau. Einfach wird auch das nicht werden. Denn nach Milicevic fallen auch Philipp Große und Torhüter Mario Percin für den Rest der Hinrunde aus.

Gut das die Pirnaer zumindest im Tor damit keine Probleme bekommen sollten. Der von den Berliner Füchsen zu Beginn der Saison gekommene Morten Michelsen, zeigte sich in seinen Einsätzen bislang bärenstark und absolut gleichwertig mit Mario Percin.

Nach drei Pleiten haben die Gäste aus Hessen ihren Abwärtstrend stoppen können. Sie gewannen ebenfalls mit einem sehr dünnen Kader gegen den Dessau/Rosslauer HV mit 23:18 und wollen diesen Schwung natürlich mit nach Sachsen nehmen. Doch da wird ihnen garantiert die „Hölle-Ost“ heiß gemacht werden.

Jetzt zeigt sich, wie wichtig die Kooperation des ESV Lok mit dem HSV aus Dresden letztlich war und ist, denn sicherlich werden ein paar Spieler der neuen zweiten Mannschaft am Samstag aushelfen müssen.