Spielbericht

Geburtstagsgeschenk für Trainer Hübner
HSV Lok Pirna Dresden – HC Einheit Plauen 25:20


Gäbe es im Handball so etwas wie einen offiziellen Herbstmeister, die Handballer des HSV Lok Pirna Dresden könnten sich nach dem 25:20 Heimerfolg gegen den HC Einheit Plauen mit diesem Titel schmücken. „Da die Hinrunde erst im tiefsten Winter endet, müsste man für uns noch irgend eine Formulierung erfinden.“ Viel wichtiger ist für Uwe Heller, dass er mit seiner Mannschaft einen positiven Schlussstrich unter die13 Partien der Hinrunde ziehen kann. „Nach den beiden verpatzten Auftaktpartien hat die Mannschaft mit einem sagenhaften lauf von 20:2 Zählern den ersten Platz erobert. Das ist ein Riesenerfolg für Handball - Pirna.“ freut sich der Lok Geschäftsführer über diese schöne Momentaufnahme.“ Spitzenhandball in Pirna. Die Vorankündigung zum Heimspiel gegen den HC Einheit Plauen hatte den Nagel wohl auf den Kopf getroffen. Die sächsischen Eisenbahner liefern seit Wochen Spitzenleistungen auf dem Parkett ab. Und mit Plauen kamen schlechthin die Spitzenstädter, die im letzten Spiel vor der Weihnachtspause Tabellenführer Radis mit 25:22 vom Thron stürzten. Vor 350 Zuschauern begannen die Hausherren die Partie im ICE - Tempo. Über die Stationen 5:1 (6.min) und dem 10:4 nach einer Viertelstunde durch Max Hartmann musste nach nach dem 13:6 (20.min) durch Philipp Gildemeister Schlimmstes für die bis dahin beste Abwehr der Liga befürchten. „Ich habe mit einer Auszeit erst einmal Ruhe in mein Team gebracht.“ Die Sieben von Sven Liesegang fand danach besser in die Partie und konnte bis zur Pause auf 14:10 verkürzen. „Wir müssen nach der langen Pause auch erst wieder unseren Rhythmus finden.“ charakterisiert Dusan Milicevic die letzten zehn Minuten vor der Pause. Dort gelang den Gastgebern nur ein Treffer.

Nach dem Wechsle verkürzte Einheit durch Lukas Lesak auf 14:12 (33. min) „Toto“ Schneider sorgte durch zwei Treffer aus dem Rückraum zum16:12 (36.min) wieder für den alten Abstand Treffer aus dem Rückraum waren ein probates Mittel die abwehrstarken Gäste auf Distanz zu halten. „Das heute wunderbar funktioniert.“ strahlte Christian Möbius „Toto“ und ich haben insgesamt zwölfmal zugeschlagen. Einheit Trainer Sven Liesegang konnte umstellen wie er wollte. „Ich habe heute von 6/0 über 5/1 und 4/2 sämtliche Deckungsvarianten probiert. Die Pirnaer hatten immer eine Antwort parat.“ Das Fazit des HCE Trainers mag auch als Lob für das Team von Alex Hübner und Dusan Milicevic gelten. Immer wenn es aus dem Rückraum nicht mit einem Torerfolg klappte fanden ein Robert Schulze (3 Treffer) Vladan Kovanovic (2 Treffer) oder Max Hartmann ( 2Treffer) andere Wege ins Gästetor. Endgültig verloren hatte Einheit die Partie, als Martin Dietze beim Stand von 23:19 (53. min.) einen Strafwurf von Lukas Lesak parierte und Robert Schulze im Gegenzug auf 24:19 erhöhte. „Unsere Torhüter Nick Weber und Martin Dietze hatten auch heute wieder einen Sahnetag“ lobte Dusan Milicevic die beiden Lok Schlussleute. „Wir können uns jetzt in aller Ruhe auf den Ausflug in die Dübener Heide vorbereiten.“ freute sich Alexander Hübner auf das Sahnehäubchen seines Teams auf der Geburtstagstorte. „Der Druck liegt da eindeutig beim Gegner.“ TUS Radis setzte sich mit 22:21 hauchdünn gegen Glauchau/Meerane durch und ist punktgleich mit der Lok Tabellenzweiter.

Den 3 Platz eroberte sich Hermsdorf nach dem 34:27 Auswärtserfolg im Thüringenderby beim HSV Apolda. Die „Kreuzritter“ profitierten dabei von der deutlichen 31:37 Heimniederlage des HC Burgenland gegen Köthen. Am Tabellenende kann die HSG Freiberg nach dem 36:28 im Kellederduell gegen die TSG Calbe wieder hoffen.

Lok: Weber, Dietze, Schneider 7, Möbius 5, Dietze, Kovanovic 2, Milicevic 1, Gildemeister 3, Schulze 3, Philippi, Ultsch, Meinelt, Hartmann 2, Maixner