Vorbericht

Mit Respekt und Selbstvertrauen zum Staffelfavoriten


Gleich zum Auftakt der Rückrunde in der Mitteldeutschen Oberliga kommt es zum ultimativen Top-Duell an der Tabellenspitze. Das Team von Lok-Trainergespann Alexander Hübner und Dušan Milicevic hat nach der Hinrunde und elf Spielen ohne Niederlage den Platz an der Sonne inne und möchte diesen gegen den Staffelfavoriten aus Radis gern verteidigen. Die beiden punktgleichen (20:6) Mannschaften trennt lediglich das Torverhältnis, welches aktuell für Ballwerfer aus Pirna spricht.

Im Gegensatz zu den sächsischen Eisenbahnern, die nach dem Gang in die Mitteldeutsche Oberliga ankommen und eine gute Rolle spielen wollen, hat der TuS 1947 Radis sein Ziel klar und unmissverständlich formuliert - Für das Team um Spielertrainer Steffen Fischer soll der Fahrstuhl nach Möglichkeit eher früher als später eine Etage nach oben fahren. Der TuS hat sich dafür bereits im Vorfeld dieser Saison das entsprechende Spielermaterial versorgt und sich mit Kilian Kraft, Carlo Wittig und Co. reichlich Drittliga-Erfahrung ins Boot geholt. Nicht zuletzt deswegen rangieren die Sachsen-Anhaltiner auch in der Spitzenregion der Tabelle der Mitteldeutschen Oberliga.

Alexander Hübner indes nimmt im Vorfeld des Spitzenspiels jedoch jeglichen Druck von seinen Schützlingen: "Radis hat sich ein klares Ziel gesteckt und nicht zuletzt deswegen sind sie in diesem Duell der Favorit. Doch auch meine Jungs sind heiß und wollen jeden Zentimeter Hallenboden auf dem Weg zu einem Erfolgserlebnis umackern", gibt sich der Pirnaer Trainer selbstbewusst nach der Serie von elf ungeschlagenen Spielen. Auch Spielmacher Robert Schulze weiß, "dass es ein Spitzenduell wird, in welchem Kleinigkeiten entscheidend sein werden. Klar wollen wir uns für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und werden alles daran setzen, dass die Serie auch im zwölften Spiel nicht reißt." Die Lok-Buben dampfen also am kommenden Samstag mit einer guten Portion Respekt und der nötigen Schippe Selbstbewusstsein nach Gräfenhainichen und können befreit aufspielen.

Eines steht fest: Der Sieger des Aufeinandertreffens wird den Platz an der Sonne nach sechzig Zeigerumdrehungen in der Halle an der Lindenallee punktemäßig für sich allein beanspruchen können.
Handball-Pirna drückt den sächsischen Eisenbahnern die Daumen. Auf geeeht´s Pirna!!!