Vorbericht

Eisenbahner dampfen ins Burgenland


Die Serie hat gehalten, doch die Tabellenführung mussten die Elbestädter am vergangenen Samstag an den TuS Radis abgeben. Im zwölften Spiel in Folge hielten sich die Hübner-Jungs mit dem 27:27-Unentschieden gegen aggressive Apoldaer zwar weiter schadlos, so recht zufrieden konnten Robert Schulze und Co. nach 60 packenden Handball-Minuten auf dem Sonnenstein jedoch nicht dreinblicken. "Wir hatten uns gegen Apolda viel vorgenommen und wollten das Heimspiel gewinnen, unser Matchplan ist nicht vollends aufgegangen und deshalb hatte es auch nicht zum Sieg gereicht", sprach der Pirnaer Strippenzieher nach der Partie deutliche Worte.

Ein Beinbruch ist dieses Unentschieden nach Meinung der beiden Pirnaer Trainer Alexander Hübner und Dušan Milicevic jedoch nicht. "Die Jungs haben gemerkt, dass Spiele im Kopf und auf der Platte gewonnen werden. Jeder Einzelne geht nach jeder Partie noch einmal in sich und analysiert für sich selbst, was gut war und was er besser machen kann. Wir haben die Partie vom vergangenen Wochenende ausgewertet und können uns voll und ganz auf unsere nächste Aufgabe vorbereiten und konzentrieren."

Und da steht den sächsischen Eisenbahnern mit der Auswärtshürde in Naumburg beim HC Burgenland eine wahrlich knifflige Prüfung ins Haus. Die Sachsen-Anhaltiner rangieren aktuell auf Tabellenplatz sieben, können aber mit zwei Punkten aus der Nachholpartie gegen den HC Einheit Plauen auf den dritten Rang aufschließen.

Positive Erinnerungen haben die Elbestädter an ihren Kontrahenten, war doch der 32:29-Erfolg aus dem Hinspiel der Auftakt zu einer Serie von ungeschlagenen Spielen, welche bis jetzt Bestand hat. Auf fremden Parkett haben sich die Eisenbahner in den vergangenen Partien keine Blöße gegeben. Der 28:21-Auswärtserfolg beim SV Hermsdorf beispielsweise war der eindrucksvolle Beleg, wozu die Eisenbahner Buben fähig sind. Und so wollen die Schützlinge von Alexander Hübner und Dušan Milicevic am kommenden Samstag in Naumburg weiter in der Erfolgsspur bleiben und nach Möglichkeit beide Zähler von Saale mit an die Elbe bringen.