Spielbericht

Heimniederlage gegen bissige Alligators
HSV Lok Pirna Dresden gegen HCA Alligators 28:31


Nun ist die kurze Serie von 4 Spielen ohne Niederlage also gerissen. Leider passierte das vor den Augen der Pirnaer Fans in der heimischen „Hölle-Ost“ auf dem Sonnenstein.

Obwohl auf den ersten Blick alles für die Eisenbahner sprach, nahm das Spiel leider nicht den erhofften Ausgang. Aschersleben musste auf 4 Stammspieler verzichten und reiste somit stark geschwächt an, das Hinspiel hatten unsere Jungs haushoch mit 16:31 in Aschersleben gewonnen. Der Heimsieg schien vorprogrammiert. Doch wie so oft im Sport wuchs der scheinbar Unterlegene über sich hinaus und unseren Handballern wollte so gar nichts gelingen. Genau wie beim Hinspiel, nur mit umgekehrten Vorzeichen. So war es kein Wunder, das sich die Ascherslebener schon zur Halbzeit in Front sahen. Allzu häufig hat der Ball im Pirnaer Angriff den Weg ins Tor verfehlt und auch die sonst so sichere Abwehr wackelte – es kam also alles zusammen. Das Spiel nahm seinen Lauf und unsere Jungs mussten sich mit 28:31 geschlagen geben.

Am Ende muss man den Alligators neidlos zu einem verdienten Sieg gratulieren. Sie hatten den Sieg einfach dieses kleine Bisschen mehr gewollt und konnten sich zu Recht von ihren mitgereisten Fans nach der Partie feiern lassen.

Da auch der Spitzenreiter aus Köthen beim HC Einheit Plauen verloren hat ist in der Tabelle damit alles noch enger zusammengerückt und wir halten trotzdem den dritten Platz. Soll es nächste Woche in Köthen kein böses Erwachen geben, müssen sich die Eisenbahner gewaltig steigern, wenn am Ende der Saison der angestrebte Medaillenplatz erreicht werden soll.

Lok: Weber, Dietze, Milicevic 11/8, Schneider 8, Möbius 2, Schulze 2, Kovanovic 1, Hartmann 1/1, Ultsch 1, Philippi 1, Gildemeister1, Meinelt