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Das war wohl nichts

HC Glauchau/Meerane vs. SG Pirna/Heidenau 29:22 (13:10)


Irgendwie scheinen die Eisenbahner mit längeren Spielpausen nicht klar zu kommen. Wieder gab es zwei Wochen keine Punktspiele, es wurde viel trainiert und wieder wurde es nichts mit einem Sieg. ­

Schon von Beginn an, gerieten die Milicevic-Schützlinge ins Hintertreffen, Chancen wurden nicht genutzt und die Angriffe zu schnell abgeschlossen. Indessen stand die Abwehr eigentlich ganz stabil. Darauf aufbauend, konnte sich unsere Eisenbahner dann auch so sukzessive an die Gastgeber heranpirschen und den Abstand verringern. Als es mit 13:10 für Glauchau/Meerane in die Pause ging, bestand durchaus noch Hoffnung auf einen positiven Ausgang des Spiels.



Nach der Pause, ging es dann Schlag auf Schlag. Binnen 5 Minuten fielen 13 Tore und wir waren beim 16:14 für die Gastgeber wieder auf Schlagdistanz. Doch leider konnte dieser Schwung nicht genutzt werden, im Gegenteil. Als es beim Stand von 19:15 Strafzeiten hagelte, standen die Eisenbahner dann plötzlich nur noch mit zwei Spielern gegen deren 6 auf der Platte. Nun fiel dann die Entscheidung. 23:15 der Zwischenstand.

Danach ging das Spiel ohne große Aufregung zu Ende. Am Ende mussten wir eine deutliche und verdiente 29:22 Niederlage einstecken. Mit 22 Toren gewinnt man auswärts keinen Blumentopf. Dort gilt es anzusetzen und konzentrierter zu Werke zu gehen. Leichter wird es in den nächsten Spielen sicher nicht. Doch mit dem Rücken zur Wand haben die Milicevic-Jungs noch immer die besten Spiele gemacht. Zwei Lichtblicke gab es aber doch. Philipp Ihl konnte währende seiner 30 minütigen Einsatzzeit überzeugen und Hans Gavrilovic nähert sich seiner Bestform wieder an. Diese wird aber von allen gebraucht, wenn wir in Delitzsch etwas Zählbares mitnehmen wollen.

Auch noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an die über 40 mitgereisten Lok-Fans, die mit ihrer lautstarken Unterstützung für Heimspielatmosphäre gesorgt haben.

Spielstatistik (PDF)
Autor: U. Heller
Fotos (obere Reihe): D. Wünsche
Fotos (untere Reihe): J. Krupa