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Die Suppe versalzen

Lok muss in Delitzsch punkten


Es gibt Tage da läuft es nicht rund, dann gibt es Tage die sind einfach nur bescheiden und dann gibt es Tage wie gegen Glauchau. Mehr wollen wir zu dem letzten Wochenende auch nicht mehr sagen, es ist abgehakt, gelöscht und vergessen. Unter der Woche hatten die Jungs um Kapitän Toto Schneider einiges aufzuarbeiten und vor allem die Köpfe wieder frei zu bekommen. Weil, das muss an dieser Stelle dann doch noch einmal gesagt werden, das Team war mehr als fassungslos über seine gezeigte Leistung beim, bis dahin, Tabellenletzten. Somit musste der Trainer nicht nur an einer Stellschraube bei den Übungseinheiten drehen. Die Fehlerfindung und -behebung gestaltet sich aber auch nicht immer so einfach und an der langen Winterpause selber will man es auch nicht festmachen. Dennoch ist klar, der Kessel der Lok war nicht unter Volldampf, das mussten auch die über 40 mitgereisten Fans am Ende frustriert feststellen. Mit den Trainingseinheiten unter der Woche ist der Lokführer indes zufrieden und sieht entscheidende Fortschritte, spricht aber weiterhin von einem steinigen Weg für seine Männer. Dennoch stellt er sich schützend vor sie und bittet um Verständnis für Formschwankungen der jungen Truppe und weiterhin um die unverwechselbare Unterstützung durch die Fans.


Foto: Jens Teresniak

Mit Blick auf die folgenden Gegner betont er wie wichtig jetzt die lautstarken Lok-Anhänger sind und doch immer wieder das Zünglein an der Waage waren. Der kommende Gegner in Form von Delitzsch hat momentan einen überragenden Lauf und will gegen unsere Eisenbahner den siebten Sieg infolge feiern und den Klassenerhalt damit festnageln. Da gilt es den Jungs von Concordia sprichwörtlich "die Suppe zu versalzen", vor allem weil die zwei Punkte für Pirna so überlebenswichtig sind, im Kampf um den Klassenerhalt.
Weil, wohl oder übel, steckt der ESV wieder mittendrin im Abstiegskampf. Es gilt also alles in die Waagschale zu werfen und das Glück zu erzwingen. Dabei müssen Tore her, aus allen Lagen und egal von wem, aber Ruhe und Besonnenheit sind hierbei gefragt, denn Delitzsch wird jeden noch so kleinen Fehler bestrafen. Es ist also am Trainer die passende Dosierung für die Eisenbahner zu finden, auch um die vereinseigene Erfolgsserie gegen die Concordia fortzusetzen, denn das muss auch einmal betont werden, die kommenden Gastgeber liegen unserer Lok. Also auf gehts Lok.