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Knapp daneben, ist auch vorbei

NHV Concordia Delitzsch vs. SG Pirna Heidenau 26:23 (13:11)


So oder ähnlich muss das Fazit der Partie beim nunmehrigen Tabellendritten in Delitzsch zusammengefasst werden. Dabei hätte sicherlich nach der dritten Zeitstrafe gegen Kapitän Toto Schneider in der 14. !!! Spielminute keiner der wieder zahlreich mitgereisten Pirnaer Anhänger damit gerechnet, dass die Eisenbahner dem Gastgeber bis zum Schluss ein ebenbürtiger Gegner blieben.

Ausgeglichen begann die Partie, die Milicevic Schützlinge spielten konzentriert und geduldig ihre Angriffe aus, hinten hielt Martin Dietze den Kasten dicht. Wenn da nicht die schon erwähnten Zeitstrafen gegen Toto Schneider gewesen wären. Nicht nur auf den Rängen gab es da die eine oder andere Unmutsäußerung ob der kleinlichen Regelauslegung der beiden Unparteiischen. Zumal dabei oft mit zweierlei Maß gemessen wurde. Doch daran wird sich wohl in absehbarer Zeit nichts ändern.



Durch die Disqualifikation geriet unser Team kurz aus dem Rhythmus und musste bis zur Pause einen 2 Tore Rückstand verzeichnen. Doch mit Wiederbeginn strafften sich die Eisenbahner wieder und konnten den Rückstand sukzessive verkürzen. In der 38. Minute gelang es dann erstmals wieder in Führung zu gehen, leider auch zum letzten Mal in diesem Spiel. Doch wie aufopferungsvoll gekämpft wurde, wie immer wieder eine Lösung gefunden wurde nötigte allen Anwesenden größten Respekt ab. Mit dieser Leistung sollte es bald wieder mit dem nächsten Punktgewinn klappen, am Besten schon im kommenden Spiel bei der Reserve des HC Elbflorenz.

Besonders erfreulich war die überragende Leistung von Krzystof Kusal, das starke Comeback von Louis Böhm, der den erkrankten Philipp Gildemeister ersetzte und die vielen Paraden von Martin Dietze im Tor. Das macht Mut. Also, Kopf hoch Eisenbahner!

Spielstatistik (PDF)
Autor: U. Heller
Fotos (obere Reihe): D. Wünsche
Fotos (mittlere Reihe): J. Krupa
Fotos (untere Reihe): C. Dietze