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Derbyfieber

Warum nicht gegen den Favoriten gewinnen


Es grassiert momentan eine ansteckende Krankheit in Pirna und Nein, es ist nicht das Influenza-Virus. Es ist das Derbyfieber. Das Interesse an der Partie unserer Lok gegen die #zwoote vom HC Elbflorenz scheint gigantisch. Alleine schon an den ausverkauften Motto-Shirts der Eisenbahner kann man das festmachen, diese wurden dem Fanshop-Team förmlich aus den Händen gerissen. "70 Jahre Lok" prangt dort als Motiv auf der T-Shirt-Brust, es ist zugleich das Thema der geplanten Choreografie der Pirnaer Anhänger. Man will die Lok und sich feiern, trotz oder gerade wegen den Abstiegssorgen. In Pirna lechzt man nach einem Erfolgserlebnis und wenn der Erfolg nicht zu einem kommt, dann kommt man halt selbst zum Erfolg.

Warum also nicht gegen den Favoriten gewinnen? Gegen die selbsternannte Nummer 2 der Region? Es ist also eine Mischung aus "wir gehen mal die BallsportArena angucken", ein Portion Revanche für die Hinspiel-Pleite und dem "Jetzt erst recht"-Gefühl. Denn der Kampf um den Klassenerhalt verleiht der Partie ungewollt noch zusätzliches Feuer.


Foto: Denis Trapp

Wohl oder Übel muss gegen die #zwoote Auswahl der Tiger ein Sieg her um nicht unter den ominösen Strich zu geraten. Das man gegen Dresden einen Sahnetag benötigt um etwas Zählbares mitzunehmen, ist ein offenes Geheimnis, aber die Eisenbahner lieben Herausforderungen und warum nicht jetzt auf alte Tugenden zurückgreifen und über Kampf und Willen das unglaubliche Möglich machen. Und genau dieser Funken ist es wahrscheinlich, der die Lok-Anhänger so elektrisiert. Zusammen will man das Unmögliche möglich machen und deshalb machen sich auch so viele Eisenbahner auf die Socken in den Tigerkäfig.

Neben den spannenden 60 Minuten Handball erwartet die Fans des ESV auch ein Rahmenprogramm im Gästeblock 👉 nämlich die aktive Teilnahme an der geplanten "70 Jahre Lok"-Choreographie. Es ist also wieder einmal angerichtet.
So oder so, kneifen gilt nicht, sondern nur - AUF GEHT ES LOK.