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DEN BOCK UMSTOSSEN

Lok braucht einen Sieg


Es gibt Traditionen auf die würde man gerne verzichten, dazu gehört bei den Eisenbahnern auf jeden Fall die des verpatzten Saisonstartes. Zwei Niederlagen stehen aktuell zu Buche und der damit verbundene Platz im Tabellenkeller. Sch..., könnte man jetzt sprichwörtlich sagen und damit spricht man wahrscheinlich vielen Eisenbahnern aus dem Herzen.

Ein gutes Spiel gegen den Favoriten aus Oberlosa und bis zur 45. Minute auch gegen den Meisterschaftsfavoriten Köthen, doch am Ende steht immer wieder eine Niederlage auf dem Papier. Bitter. Auch weil es das Team um den Pirnaer Kapitän Toto so nicht verdient hat oder doch?




Ein aufopferungsvoll kämpfende Abwehr und Torhüter die Beton anrühren und trotzdem gewinnt man die Spiele nicht. Das vermeintliche Problem hört sich simpel zu lösen an und scheint zugleich doch so unüberwindbar - Tore erzielen. Die klebrige Harzkugel im gegnerischen Netz unterzubringen erweist sich bei der Lok immer wieder als Hindernis und somit oft auch als Genickbruch für das Pirnaer Spiel. "Wer die Dinger vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein", besagt ein Sprichwort und momentan ist dieser Spruch leider auch für die Pirnaer Handballwerfer zutreffend. Aber man sollte das schwere Auftaktprogramm unserer Jungs nicht ganz aus dem Auge verlieren, bevor man mit harscher Kritik um sich schlägt. Obwohl die Ergebnisse nicht für die Eisenbahner sprechen, präsentierten sich diese trotzdem oft als ebenbürdiger Gegner. Man sollte also die Flinte noch nicht ins Korn werfen, sondern versuchen die Jungs dabei zu unterstützen den "Bock umzustossen" 🐏🤛💥.

Mit dem Team aus Delitzsch kommen nun Gäste, die aktuell meilenweit hinter ihren definierten Saisonziel liegen und sogar einen Platz hinter unserer Lok. Eigentlich wollte man bei der Concordia ein Wörtchen in Sachen Meisterschaft mitreden, musste aber eine deutliche Niederlage gegen den HC Burgenland hinnehmen und zog auch gegen das Perspektivteam aus Dresden den kürzeren. Es läuft also bei beiden Teams nicht wie gewünscht und wäre die Saison schon weiter fortgeschritten, könnte man von einem Kellerduell reden.

Aber Gott sei Dank sind erst zwei Spieltage bestritten und noch alles Möglich. Die Milicevic-Schützlinge haben eine konzentrierte und engagierte Trainingswoche hinter sich gebracht und wollen bzw. müssen nun mit aller Gewalt den Bock umstossen. Warum also nicht mit einem Heimsieg eine kleine Erfolgsserie starten?

Auf geht es Lok.