Vorbericht

Derby zum 200. Spiel in der dritthöchsten Spielklasse


Wenn am Samstag um 19 Uhr in der Energieverbund Arena in Dresden der Anpfiff ertönt wird es in der Halle prickeln. Denn es ist nicht irgendein Spiel es ist das Derby zwischen Pirna und Dresden. Schon im Hinspiel 24:24 kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Ein hoch brisantes Spiel welches bis zur letzten Sekunde spannend war. Doch die Favoritenrolle scheint klar vergeben. Befindet sich die HSV Lok Pirna Dresden mit 13:29 Zählern im Abstiegskampf rangiert der HC Elbflorenz im gesicherten Mittelfeld auf dem achten Rang. Doch in heimischer Halle liesen die Dresdener zuletzt Federn. 19:24 verlor das Team von Trainer Peter Pysall gegen die HSG Rodgau Nieder Roden.

„Wir müssen um jeden Punkt kämpfen“ sagte Jiri Boucek nach dem Erfolg über den HC Aschersleben. Auch in der vergangen Woche zeigten die Pirnaer wieder, dass sie es keinem Gegner einfach machen und diesen Kampf bis zum Schluss annehmen. Doch zum Ende fehlte aufgrund des dünnen Kaders und der Verletztenmisere die Kraft etwas Zählbares mitzunehmen.

Gebessert hat sich die Lage im Vergleich zur Vorwoche nicht. So steht Dusan Milicevic am Samstag wohl wieder auf der Platte, doch für Steffan Helbig war das Gastspiel in Bad Blankenburg vorerst die letzte Partie. Für den 26-jährigen Kreisläufer ist die Saison wegen einer Rückenverletzung vorzeitig beendet. Und auch Philipp Große braucht noch einige Zeit um wieder mitwirken zu können. Doch trotz, oder eben wegen dieser Situation und der angespannten Tabellenplatzierung wird die Mannschaft bis in die Haarspitzen motiviert sein und den Kampf annehmen.

Mit den mitgereisten Fans im Rücken ist die Überraschung im Derby möglich. Es gibt keine Entschuldigung. Also etwas Rotes überstreifen und am Samstag 19 Uhr Lok unterstützen.