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Das Glockenspiel

Apolda erwartet "pfeilschnellen Randsachsen"


Bei einem Glockenspiel kommt es auf die Harmonie der Töne an und die Art der Spielweise - der Ton macht die Musik. Dieser Vergleich lässt sich auch auf den Handball übertragen, denn auch hier müssen die Töne bzw die einzelnen Einstellungen passen und so ein Ganzes ergeben. Die Tonlage bei den Eisenbahnern ist aktuell noch etwas wechselhaft und sorgt entweder für schräge Töne oder für pure Extase. Das hängt aber nicht an den fehlenden Tönen, sondern an vielen Kleinigkeiten und ständigen Verletzungsausfällen. Vor allem Auswärts trauen sich die Pirnaer Jungs noch nicht so richtig auf die Pauke zu hauen und könnten deshalb in der Fremde noch keine Punkte einfahren. Auch aus diesem Grund haben die Jungs von Dusan Milicevic die letzten zwei Wochen hart gearbeitet und die entsprechende Feinabstimmung gesucht. Denn trotz aller Lobeshymnen aus Apolda für unsere Lok, treffen wir auf extrem erfahrene und spielstarke Gastgeber und sollten gewarnt sein.

Nicht nur wegen dem zuletzt starken 24:24 der Glockenstädter gegen den Ligaprimus aus Dresden. Aktuell platziert sich Apolda auf Platz 9 in der Tabelle und damit genau vor unserer Lok und das auch Punktgleich. Nach einem Unentschieden gegen Freiberg im ersten Spiel, folgte ein Sieg gegen Jena, dann eine überraschende Niederlage gegen Aufsteiger Oebisfelde und dann gleich noch eine verdammt knappe Pleite gegen Burgenland, eh man, wie schon erwähnt, in der Ballsport Arena einen starken Punkt entführte. Also insgesamt läuft der Motor bei den Glockenstädtern auch noch nicht ganz Rund, aber Potenzial und Erfahrung sind unumstößlich da.

Gleiches gilt aber trotz allem tiefstapeln auch für unsere Eisenbahner, es sind Feinheiten die noch nicht 100% passen, aber doch so elementar wichtig sind. Apolda hat via Facebook schon angekündigt ein paar Kohlen mehr in den Kessel zu werfen, um es mit den "pfeilschnellen Randsachsen" aufzunehmen und lässt damit erahnen was für ein Kampf unsere Jungs erwarten wird. Sind wir mal gespannt wer das besser "Glockenspiel" abruft und am Ende mit Pauken und Trompeten die Punkte feiert. Auf geht's Lok.


Gemeinsam Punkte aus Apolda entführen


C. Friedrich
C. Friedrich