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EIN BISSCHEN GLÜCK GEHÖRT DAZU

HSG Freiberg vs. SG Pirna Heidenau 21:20 (10:11)


Das Ergebnis der Apoldaer aus der Vorwoche, als man dem Tabellenführer in Dresden einen Punkt abknöpfte, schien in den Gedanken der Eisenbahner zu Beginn noch in den Köpfen herumzuspuken. Anders ist der verschlafene Start kaum zu erklären. Oder war der Respekt zu groß?

Die Abwehr, sonst das Prunkstück unserer Jungs, stellte sich nur zögerlich auf das Angriffsspiel der Gastgeber ein. Ergebnis war ein 0:5 Rückstand nach bereits 8 Minuten. Danach berappelten sich die Milicevic-Schützlinge und konnten sich Schritt um Schritt heranarbeiten. Besonders der bestens aufgelegte Miran Valinicic, an diesem Tag bester Torschütze, sorgte mit seinen Treffern für Ergebnis Kosmetik. Ärgerlich, dass mit dem Halbzeitpfiff noch ein Gegentor zu verzeichnen war und man somit mit drei statt zwei Toren Rückstand in die Pause gehen musste.



Ähnliches Bild zu Beginn der zweiten Hälfte. Apolda nutzte die Fehler in der Pirnaer Deckung gnadenlos aus und schraubte den Vorsprung wieder auf fünf Tore herauf. Doch so ganz hatten sich die Eisenbahner noch nicht aufgegeben. In der 48. Minute gelang ihnen der Treffer zum 19:21. Hoffnung keimte auf doch noch etwas zählbares mitzunehmen. Doch wie gewonnen so zerronnen.

Gleich im Gegenangriff schlugen die Gastgeber erneut zu. Zudem musste Robert Ultsch mit seiner zweiten Zeitstrafe auf die Bank, die Messen waren gelesen. Am Ende setzte sich mit Apolda die Mannschaft durch, die an diesem Tag besser besetzt war und über eine größere Ausgeglichenheit verfügte. In dieser Form ist dieser Mannschaft noch so einiges zuzutrauen. Der Punkt bei der Reserve des HC Elbflorenz war sicher kein Ausrutscher.

Für uns heißt es in den kommenden Spielen zu punkten, um nicht wieder in den Abstiegsstrudel zu geraten. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich am kommenden Samstag, wenn der ZHC Grubenlampe seine Visitenkarte auf dem Sonnenstein abgibt. Vielleicht können die Eisenbahner dann endlich wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen, aber auch wenn nicht wird sich das Team vor eigenem Publikum zerreißen. So oder so. Wir bauen wieder auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans und Ihre Anfeuerung.

Spielstatistik (PDF)
U. Heller
D. Wünsche