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EIN BISSCHEN GLÜCK GEHÖRT DAZU

HSG Freiberg vs. SG Pirna Heidenau 21:20 (10:11)


Leider war dieses beschriebene Glück auf Seiten der Freiberger Gastgeber. In allerletzter Sekunde landete ein Freiwurf des Pirnaer Kapitäns Toto Schneider am Innenpfosten und sprang ins Feld zurück statt den Weg ins Tor zu finden. Grenzenlos der Jubel auf Freiberger Seite, Fassungslosigkeit bei den Eisenbahnern und deren 75 mitgereisten Fans. Den Punkt, den die Mannschaft erzielt hätte, wäre mehr als verdient gewesen. Doch alles wenn und aber hilft nichts. Unterm Strich bleibt nichts Zählbares.


Lok-Torhüter Benas Vaicekauskas (gelbes Trikot) wusste mit seiner Leistung zu begeistern. Foto: M. Schlenkrich


Hervorragend eingestellt und mit unbändigem Kampfgeist begannen die Eisenbahner die Partie. Die Abwehr stand und was dann doch den Weg Richtung Tor fand wurde oft von Benas Vaicekauskas entschärft. So konnten die Milicevic-Schützlinge in der 22. Spielminute gar einen 5 Tore Vorsprung verzeichnen. Den Gastgebern waren zu diesem gerade mal 4 Tore gelungen. Die vorgegebene Taktik vom Pirnaer Trainer schien aufzugehen. Dann jedoch mussten die Eisenbahner bis zur Pause zusehen wie der Vorsprung Stück für Stück schmolz. In dieser Phase fehlte im Angriff häufig die letzte Entschlossenheit oder die Gabe die richtige Entscheidung zu treffen. So wechselten die Teams vor prächtiger Kulisse beim Stand von 11:10 für unser Team die Seiten.



Zweite Halbzeit, gleiches Bild wie in Hälfte eins. Konzentrierte Leistung unserer Mannschaft, die in Folge meist in Unterzahl agieren musste, da in der zweiten Hälfte sechs Zeitstrafen, teils kurioser Art, zu registrieren waren. Das und der Umstand, dass das Team unter der Woche nur eingeschränkt trainieren konnte führte dazu, das sich gegen Mitte des Spielabschnitts die Freiberger immer besser in Szene setzen konnten. Der Kräfteverschleiß auf Pirnaer Seite war nun spür- und sichtbar. Aber trotz all dieser Umstände gaben die Milicevic-Schützlinge nie auf und hatten mit dem oben erwähnten Freiwurf die Chance den einen verdienten Punkt mitzunehmen. Bezeichnend auch dass das Foul, welches diesem Freiwurf vorausging, zur einzigen Freiberger Zeitstrafe im gesamten Spiel führte, bei deren 8 auf unserer Seite.

Man kann dem Team eigentlich keinen Vorwurf machen. Gutes bis sehr gutes Spiel, tolle Abwehr, großer Kampf aber null Punkte. Doch diese Leistung macht Hoffnung auf mehr. Mehr gibt es dann kommenden Samstag, wenn es gegen den sensationell in die Saison gestarteten Aufsteiger aus Jena gilt verlorene Punkte zurückzuholen.

Spielstatistik (PDF)
U. Heller
D. Wünsche (mittlere Bilder-Reihe)



Vielen Dank an unsere 75 Auswärtsfans für euren bärenstarken Support. Foto: M. Schlenkrich