Spielbericht

Deryniederlga für Lok


Viel vorgenommen hatte sich das Team von Lok-Trainer Petr Hazl für das Derby beim HC Elbflorenz am vergangen Samstagabend. Allerdings unterlagen die Eisenbahner im 200. Spiel in der dritthöchsten Spielklasse in der Dresdener EnergieVerbund-Arena dem HCE deutlich mit 31:23 (16:11). Bester Torschütze der Pirnaer war einmal mehr Jiri Boucek mit neun Treffern. Für die Gastgeber traf Dennis Knudsen ebenfalls neun mal ins Netz.

Vor offiziell 600 Zuschauern, darunter rund 350 die es mit den Pirnaern halten, traf Dusan Milicevic in der vierten Spielminute zum 2:2. Doch in der Folge konnten die Gäste aus Pirna dem Tempo der Dresdener nicht mehr folgen. Während Jiri Boucek und Co. sich mühsam jedes Tor erkämpfen mussten, fanden die Spieler von HCE-Coach Peter Pysall in der ersten Spielhälfte immer wieder schnell den Weg ins Pirnaer Gehäuse. Die robuste Abwehrreihe der Heimmannschaft machte es den Eisenbahnern hingegen schwer und auch HC Schlussmann Timo Meinl parierte gut. Dennoch war die Partie weiterhin spannend, als Dusan Milicevic per 7-Meter den 11:9 (21.) Anschlusstreffer erzielte. In den folgenden sieben Spielminuten traf aber nur noch eine Mannschaft und das waren zum bedauern der Pirnaer die Gastgeber. Bis auf 15:9 (28.) setzen sich die „Löwen“ ab, ehe wiederum Dusan Milicevic die Torflaute beendete und zum 15:10 traf (28.). Zur Halbzeit stand ein 16:11 auf der Anzeigentafel.

Das Bild der letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte besserte sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht. Trotz aller Mühen konnten die Pirnaer den Rückstand nicht mehr verringern und gerieten immer weiter ins Hintertreffen. Bis auf zehn Treffer (29:19, 56.) setzen sich die Gastgeber ab und entschieden das Spiel souverän für sich. Auch wenn der HSV als Außenseiter in die Partie ging, hat man es dem Gegner vor allem in der zweiten Halbzeit zu leicht gemacht. Am Ende stand mit 31:23 die elfte Niederlage in fremder Halle fest und mit 13:31 Punkten weiterhin der 14. Platz. Damit bleibt der zwei Punkte Rückstand auf den HC Aschersleben und einem Nicht-Abstiegsplatz bestehen.

Am kommenden Samstag, 08.März, 19:30 Uhr, tritt das Team der HSV Lok Pirna wieder in heimischer Halle an. Zu Gast ist der hessische Vertreter der SG Wallau. Mit einer Unterstützung wie beim gestrigen Derby ist ein Heimsieg mehr als möglich.

Lok: Percin (1.-20.), Michelsen (21.- 40); Düsel, Möbius (4), Brecko, Havalat, Gaube, Bocuek (9/1), Milicevic (7/2), Ultsch, Schneider (2), Hartmann (1), Grießbach

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