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SG Pirna Heidenau vs. USV Halle 27:24 (15:12)


Sie haben es wieder getan. Am vergangenen Samstagabend gelang den Eisenbahnern der sechste Heimsieg in Folge. Damit gelang den Milicevic Schützlingen ein würdiger Abschluss der Hinrunde in der Mitteldeutschen Oberliga.

Vor wieder einmal prächtiger Kulisse entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, das von Pirnaer Seite sehr nervös begonnen wurde, während die Gäste reihenweise am fantastisch aufgelegten Benas Vaicekauskas scheiterten. Er sorgte mit seinen Paraden dafür, dass die Hallenser sich nicht deutlicher als mit zwei Toren absetzen konnten. Nach etwa 10 Minuten fingen sich die Eisenbahner dann so langsam, reduzierten die Fehler im Angriff und spielten nun geduldiger. Lohn dafür war die erste Führung in der 12. Spielminute durch Srdan Hans Gavrilovic. Dadurch wuchs nun auch das Selbstvertrauen unserer Jungs, die diese Führung während des gesamten Spiels nicht mehr aus der Hand gaben. Über die Stationen 9:6, 13:10, fiel nach 30 Minuten das Tor zum Halbzeitstand von 15:12. Es schien sich ein sicherer Sieg anzubahnen.

Zunächst ging es auch erstmal so weiter wie vor dem Halbzeitpfiff, doch mit der Zunahme der Herausstellungen gegen unsere Spieler gelang es nicht frühzeitig den berühmten Deckel auf dieses Match zu machen. Halle gab sich zu keiner Zeit auf, sicher auch mit dem Selbstvertrauen des Sieges gegen Apolda aus der Vorwoche. Auch häuften sich die Fehler im Pirnaer Angriffsspiel nun wieder, so dass der Vorsprung nie graut mehr als vier Tore anwachsen konnte. Doch zum Glück war ja auf unseren Schlussmann Verlass. So blieb es Miran Valincic überlassen den letzten Treffer der Partie zum 27:24 Endstand zu erzielen,gleichzeitig sein achter Treffer.



Die letzten Aktionen gingen im grenzenlosen Jubel der nun komplett stehenden Zuschauer unter, der Name Hölle Ost wurde einmal mehr bestätigt. Es sei mir ein kurzes Fazit des bisherigen Saisonverlauf erlaubt. Traditionell schlecht gestartet deutete das Team von Dusan Milicevic aber schon bei der ersten und einzigen Heimniederlage gegen Plauen Oberlosa ihr Potential an und zeigte gewachsene Spielstärke.

Auch wenn auswärts nur ein Sieg gelang, hat sich die Mannschaft weiterentwickelt und nachdem nun der Kader komplett und gesund ist, sehr ansprechende Leistungen gezeigt. Bedingt wurde dies auch durch die fünf Neuzugänge des Sommers, Miran Valincic, Martin Durcek, Benas Vaicekauskas, unsere “jungen Wilden“ Marian Bergmann und Robert Kurz. Auch wenn letztgenannte sicher nicht sehr viele Spielanteile erhielten ist gerade deren Rolle im Team, und das ist ein echtes Team, nicht zu unterschätzen.

Einzig beim Derby gegen den HC Elbflorenz waren die Eisenbahner chancenlos, was aber nicht immer nur an der eigenen Leistung lag. Mitunter scheint es eben nicht nur die gegnerischen Mannschaften zu nerven das unsere Heimspielstätte etwas abgelegen ist und damit mit weiten Anreisen verbunden. Aber wie auch immer. Unsere Eisenbahner haben gezeigt, dass sie mit jedem Team dieser Liga mithalten können. Den Beweis dafür können die Jungs schon am kommenden Wochenende antreten, wenn es zum Auftakt der Rückrunde nach Plauen-Oberlosa geht, die an diesem Spieltag den Staffelprimus aus Dresden besiegt haben. Zu verlieren gibt es dort überhaupt nichts, jeder rechnet mit einem deutlichen Heimsieg der Schützlinge von Trainer Petr Hazl. Zum Abschluss des Jahres findet dann am 16.12., einem Sonntag, 17 Uhr noch das erste Heimspiel der Rückrunde auf dem Sonnenstein statt. Wir haben einige Überraschungen vorbereitet. Freuen Sie sich darauf!

Spielstatistik (PDF)
U. Heller
Hatzi