News

Lok entgleist erneut Zuhause

SG Pirna Heidenau vs. HSV Apolda 22:23 (11:8)


Da ist der Wurm drin - anders kann man den Spielverlauf beim Heimspiel gegen den HSV Apolda nicht beschreiben. Ein ähnlich starker Beginn wie schon beim letzten Auftritt in der Sonnenstein Arena hätte eigentlich für Sicherheit in den Aktionen sorgen sollen, tat es aber nicht. Zu oft wechselten Licht und Schatten, vor allem im Angriff. Am Ende der Partie standen etwa 20 technische Fehler zu Buche, so gewinnt man kein Spiel. Dabei waren die Gäste nicht einmal übermächtig. Sie profitierten von den Schwächen der Eisenbahner und spielten am Ende cleverer.

Trotz allem sah es lange nicht nach einer erneuten Heimniederlage aus. Auch die genannten Schwächen im Angriff wurden von Gästeseite nicht genutzt, weil sie deren noch mehr produzierten und Ben Vaicekauskas in der ersten Halbzeit sehr gut hielt. Und vorne fiel Miran Valincic immer wieder etwas ein, den Torhüter der Glockenstädter zu bezwingen. So war man sich beim Halbzeitpfiff einig, das die Milicevic Schützlinge einem ruhigen Sieg entgegensteuern.



Und es ging in der zweiten Halbzeit so weiter, zumindest bis zur 40. Minute. Dann gab es einen unerklärlichen Bruch im Spiel und Apolda kam schnell zu leichten Toren aus dem Rückraum oder vor allem durch Kontertore. Es gelang unseren Jungs zwar stets dran zu bleiben, aber der Chancenwucher setzte sich fort. Auch wenn es kurz vor Ende noch einmal die Chance auf wenigstens einen Punkt gegeben hätte, war der Sieg der Gäste nicht unverdient.

Wir haben somit die dritte Chance nacheinander vergeben, uns deutlicher von der Abstiegszone zu entfernen. Zum dritten Mal zu Hause wohlgemerkt. Jetzt folgen drei spielfreie Wochen bevor es dann nach Zwickau geht, wo der ZHC sicher die letzte Chance nutzen will den Abstieg noch abzuwenden. Zeit genug um den Resetknopf zu drücken und die Ursachen der drei Heimniederlagen zu analysieren.

Spielstatistik (PDF)
U. Heller
C. Dietze (obere Reihe)
M. Förster (untere Reihe)



Crowdfunding-Aktion