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Mühsam, aber erfolgreich

Zwickauer HC Grubenlampe vs. SG Pirna Heidenau 18:20 (10:8)


Erstmals seit einigen Monaten konnte Dusan Milicevic wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Martin Dietze fehlte berufsbedingt. Krzystof Kusal hat seine Operation gut überstanden und feierte ein erfolgreiches Comeback.

Nur sehr langsam nahm die Lok in der Partie Fahrt auf. Zwickau begann konzentriert und kam vor allem aus dem Rückraum zu Toren. Im Pirnaer Angriff hakte es hingegen Anfangs wieder etwas. Benas Vaicekauskas bekam in der Anfangsphase keine Hand an den Ball, so das der Coach nach 16 Minuten Philipp Ihl einwechselte. Ein Wechsel, der sich als spielentscheidend erweisen sollte.



Trotz allem konnte der Gastgeber, von argen Abstiegssorgen geplagt, bis zur 24. Minute auf 10:5 davonziehen. Ab dann bekamen unsere Jungs das Spiel peu a peu in den Griff und verkürzten bis zum Pausenpfiff auf 10:8. Unglücklicherweise wurde Christian Möbius ein reguläres Tor kurz vor Ende der ersten Hälfte nicht anerkannt.

Zum Glück ließen sich die Milicevic-Schützlinge davon nicht beeindrucken und starteten hoch konzentriert in den zweiten Abschnitt. Nach 35 Minuten stellte Miran Valincic den ersten Ausgleich her. Es dauerte aber bis zur 44. Minute, ehe die Eisenbahner erstmals in Führung gehen konnten. Grund genug für den Zwickauer Trainer die grüne Karte auf den Tisch zu legen und eine Auszeit zu nehmen.



Aber es brachte nichts mehr. Unsere Jungs ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und spielten clever weiter. Oben genannter Philipp Ihl schwang sich zu einer starken Leistung auf und verlieh seinen Mitspielern den nötigen Rückhalt. Das Spiel endete mit einem Tor für die Galerie. Nachdem das Team die letzten 70 Sekunden im Angriff war gelang Toto Schneider kurz vor Abpfiff per Kempa-Trick auf Pass von Srdan Gavrilovic die Entscheidung. Zwei ganz wichtige Punkte waren gewonnen.

Kommende Woche kommt es dann zum Derby gegen die HSG Freiberg. Die Gäste sind nach den beiden Siegen gegen Oberlosa und Elbflorenz klarer Favorit. Das aber auch sie zu schlagen sind haben wir im Hinspiel gesehen, als wir nur sehr unglücklich mit einem Tor Unterschied verloren haben.



Spielstatistik (PDF)
U. Heller
M. Friedrich