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Müssen der Favoritenrolle
gerecht werden

Interview mit Christian Möbius


Es liegen zwar schon wieder zwei spielfreie Wochenenden dazwischen, trotzdem noch einmal Gratulation zum Auswärtssieg in Jena. Wie sah die Kabinenparty danach aus? Abrissparty?

MÖBI: Die Kabinenparty haben wir kurzerhand in die Innenstadt von Jena verlegt. Wir sind nach dem Spiel spontan zum Italiener und haben einen schönen Teamabend mit Pizza, Kaltgetränken und 2 Auswärtspunkten verbracht.


Wer ist bei Euch eigentlich für die Kabinenmusik zuständig und was ertönt überhaupt aus den Boxen? Rock, Pop oder Schlager?

MÖBI: Verantwortlich ist Robert Kurze für die Kabinenmusik. Größtenteils hören wir deutschsprachigen Musik, aber auch gern Lieder aus Serbien, Kroatien und anderer Nationalitäten unseres Teams.







Wie sah deine Freizeitgestaltung an den spielfreien Wochenenden aus?

MÖBI: Ich habe die freie Zeit mit meiner Familie und Freunden verbracht. Etwas Abwechslung, aber auch mal die Beine hoch gelegt.


Es ist ja hinlänglich bekannt das alle Spieler der Lok einem regulären Beruf nachgehen. Dann kommt so gut wie jeden Tag das Training dazu. Fehlt da manchmal auch die Motivation am Ende des Tages noch die Sportschuhe zu schnüren?

MÖBI: Nach einem langen und ansträngenden Arbeitstag würde man gern die Beine hoch legen. Dann hätte ich aber spätestens 18:30 Uhr zum Trainingsstart ein schlechtes Gewissen, da ich nicht der Einzige bin der arbeiten geht und sich auch mal zum Training quält. Wenn ich dann beim Training bin, gibt einem das Team die Energie und auch den Spaß am Training, dass der lange Arbeitstag vergessen ist und man die letzten Kraftreserven mobilisiert.


Du arbeitest beim ASB, was ist deine genaue Tätigkeit dort?

MÖBI: Ich arbeite beim ASB als Disponent im Fahrdienst. Meine Aufgabe ist die Erstellung von Dienstplänen und Einteilung unserer Fahrer für die Person-enbeförderung im Schülerverkehr, Krankentransport und sonstiger Fahrten.


Nun steht das vorletzte Heimspiel an. Zu Gast ist der SV Oebisfelde. Genau der Gegner gegen den man seinen ersten Auswärtssieg der Saison feiern konnte. Ein positives Zeichen um genau auch gegen diese Mann-schaft den ersten Heimsieg im Jahr 2019 zu feiern?

MÖBI: Ich denke wir sind der Favorit und der Rolle müssen wir auch gerecht werden. Und es wird Zeit für den ersten Heimsieg. Wir wollen endlich wieder mit unseren Fans in der Halle 2 Punkte feiern!


Was ist in den letzten vier Spielen für die Eisenbahner noch möglich?

MÖBI: Wir wollen unsere Position weiter ausbauen und Anschluss zur oberen Tabellenhälfte halten. Unser Ziel sind weiterhin 28 Punkte, die wir immer noch erreichen können. Die letzten Spiele werden keine leichten Aufgaben, aber wir wollen alle einen guten Saisonabschluss und uns auch dafür belohnen mit einem guten Ergebnis.






C. Friedrich
D. Trapp

Stammzellspender