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Das Maximum

Interview mit Marian Bergmann und Martin Dietze


Im Derby lieferte sich die Mannschaft einen gigantischen Fight mit den Dresdnern. Leider sprangen dabei keine Punkte heraus, aber trotzdem waren die Eisenbahner Fans verdammt zufrieden mit der gezeigten Leistung. Wie ordnet die Mannschaft ihre Leistung ein?

MARTIN: Aus der Sichtweise von mir als Spieler, war auf jeden Fall mehr drin. Es fehlte allerdings an personeller Ausgeglichenheit.

MARIAN: Es war von vornherein klar, dass es ein enges Spiel wird. Die Abwehr stand wie so oft sehr gut und damit ist eine so knappe Niederlage natürlich auch gegen den Tabellenersten bitter. Gerade im letzten Heimspiel wollten wir nochmal alles geben, am Ende hat es leider nicht ganz gereicht. Die Leistung war trotzdem Spitze und zeigt das Potenzial der Mannschaft auch für die nächste Saison.


Nun folgt am Samstag das letzte Saisonspiel gegen Halle. Welches Ziel habt ihr da als Team noch, wenn es eigentlich um nichts mehr geht?

MARTIN: Als Sportler ist man immer bestrebt das Maximum zu erreichen, deshalb soll natürlich ein Sieg her.

MARIAN: Wir haben unser Saisonziel von 28 Punkten noch nicht erreicht, damit ist die Aufgabe für Halle eigentlich klar. Außerdem wollen wir die Saison natürlich mit einem Sieg beenden.






Euer Tipp für das Endergebnis?

MARTIN: 26:24 für die Eisenbahner.

MARIAN: Die Abwehr wird wieder ausschlaggebend werden, 20 Gegentore sollten ungefähr das Ziel sein. 25:20 für uns ist glaube ich realistisch.


Welches Fazit zieht ihr für die Saison und euch persönlich?

MARTIN: Unserer Zielstellung hinsichtlich des Tabellenplatzes sind wir nah gekommen. Während die Auswärtsbilanz die Erwartungen übertraf, erwiesen sich die Heimspiele allerdings weniger ertragreich und verhinderten so eine noch bessere Platzierung in der Abschlusstabelle. Meine persönliche Bilanz sehe ich auf Grund der geringen Spielanteile kritisch. Unabhängig davon ist aber das gute, gemeinsame und leistungsorientierte Arbeiten der drei Torhüter in dieser Saison hervorzuheben.

MARIAN: Es war eine sehr gute Saison, wir haben zwar noch unser Saisonziel für Samstag offen, aber auch so haben wir mit einer sehr jungen Mannschaft viel geleistet. Am Ende hat uns vielleicht auch das Verletzungspech etwas geschwächt, aber alles in allem haben wir das große Potenzial unserer Mannschaft gesehen. Ich habe mich in meinem ersten Jahr denk ich ganz gut geschlagen.


Neue Saison, welche persönlichen Ziele habt ihr mit der Lok?

MARTIN: Ich möchte den Weg weiter mitgehen und meine Erfahrungen aus mittlerweile 26 Jahren Handball mit einfließen lassen aber auch meine Spielanteile wieder erhöhen.

MARIAN: Nach der Spielzeit geht es daran weiter zu trainieren und den positiven Schwung aus dieser Saison nicht nur für mich sondern für alle mitzunehmen und nach dem Sommer wieder voll anzugreifen.






C. Friedrich