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DER BESTE SAISONSTART ...

SG Pirna Heidenau vs. HSV Apolda 23:19 (11:10)

Wenn sich am Ende eines Spiels alle in den Armen liegen und einen verdienten Sieg feiern, wird es denjenigen der hinter die Kulissen schauen können bewusst, dass es alles andere als selbstverständlich war zu gewinnen.

Unter der Woche traf eine Hiobsbotschaft nach der Anderen ein. Zuerst musste Christian Möbius passen, Miran Valincic konnte nur eingeschränkt trainieren und am Freitag sagte dann auch noch Ben-Elias Brucker das Training krankheitsbedingt ab. Als Krönung des Ganzen verletzte sich Toto Schneider noch beim Abschlusstraining am Fuß. Das alles macht diesen Sieg gegen Apolda umso wertvoller. Doch der Reihe nach!

Vor dem Spiel durfte wir erst einmal einen Scheck in Höhe von 1.500 € von der AOK in Empfang nehmen. Mit ihrer Kampagne "Vereinsaktion" verhilft die "Gesundheitskasse" den Vereinen zu einer beachtlichen Finanzspritze und auch der Lok-Nachwuchs durfte sich zu den Gewinnern zählen.

Dusan Milicevic hatte seinen Jungs für das Spiel einen guten Fahrplan mit auf den Weg gegeben. Die Abwehr samt Torhüter soll die Basis für schnelle Tore bieten, denn er hatte das Rückzugsverhalten der Apoldaer als deren Schwäche ausgemacht. In den ersten 10 Minuten konnten die Eisenbahner dies auch vorbildlich umsetzen und mit drei Toren in Führung gehen. Doch die cleveren Gäste konnten aufgrund ihrer Erfahrung schnell wieder den Ausgleich herstellen. Wieder hatte eine Auszeit die Pirna aus dem Konzept gebracht. Es zeigte sich wieder einmal was für ein harter Brocken die Glockenstädter für unsere Pirnaer Ballwerfer sind. Auch die Statistik unterstreicht es mit Fakten. So haben wir bisher sechs von acht Aufeinandertreffen gegen Apolda verloren.

Bis zum Pausenpfiff wogte das Geschehen somit hin und her, ohne das sich eine der Mannschaften deutlicher absetzen konnte. Mit einem elf zu zehn für die Hausherren ging es in die Pause.

Doch schon zu diesem Zeitpunkt konnte man sehen, dass am Ende höchstwahrscheinlich die breitere Bank der Hausherren den Ausschlag geben könnte. Konzentriert begannen die Eisenbahner die zweite Halbzeit. Über die Stationen 14 zu 11 und 19:14 konnten sich die Milicevic-Schützlinge absetzen. Gelegenheit für den Trainer allen Spielern Einsatzmöglichkeiten einzuräumen. Die Messen schienen gelesen. Hektik kam nur noch einmal auf, als wir in doppelter Unterzahl das Spiel bestreiten mussten. Gästetrainer Flämmich nutzte dies, um zum letzten Mittel, der offensiven Deckung über zu gehen. Doch alles aufbäumen half nichts mehr, der Vorsprung der Eisenbahner war schon zu groß. Die Freude nach dem Abpfiff war folgerichtig riesengroß. Gerade die angeschlagenen Spieler hatten dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt. Nun gilt es sich zu regenerieren und ab Dienstag wieder aufs nächste Spiel vorzubereiten.

Der beste Saisonstart in der vierten Liga ist vollzogen. Nun gilt es diese Leistung konstant durch die Saison zu zeigen. Nächste Gelegenheit dafür ist schon nächste Woche, dann allerdings am Sonntag wenn es zum Auswärtsspiel nach Aue geht. Auf dem Sonnenstein können wir sie wieder am 28. September gegen die HSG Freiberg begrüßen.


U. Heller
Hatzi
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