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TROTZ ALLEM GEPUNKTET

EHV Aue II. vs. SG Pirna Heidenau 25:25 (12:14)

Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend. In der Abwehr wurde wie gewohnt rigoros agiert und der Gegner zur Verzweiflung gebracht. Im Angriff konnte Trainer Dusan Milicevic seinen Jungs den einen oder anderen Spielzug mit auf den Weg geben um die gegnerische Abwehr zu beschäftigen.

Wie schon in der Vorwoche standen aber die Vorzeichen für das Spiel nicht sehr gut. Martin Durcek und Ben Elias Brucker konnten die Reise nach Aue krankheitsbedingt nicht mit antreten. Unter der Woche fehlten außerdem Christian Möbius und Torsten Schneider beim Training, beide mussten ihre Verletzungen aus der Vorwoche auskurieren.

Trotz allem lief es rund im Angriff und schnell konnte so ein Vorsprung heraus gespielt werden. Obwohl schon zu diesem Zeitpunkt viele Gelegenheiten ungenutzt blieben, konnte über die Stationen 4 zu 6 und 7 zu 10 ein drei Tore Vorsprung heraus gespielt werden. In dieser Phase konnte sich besonders Miran Valincic hervor tun. Den Gastgebern gelang es trotzdem in der 20. Minute auf zehn zu zehn auszugleichen. Grund genug für Dusan Milicevic eine Auszeit zu nehmen und prompt lief es wieder besser. Bis zur Halbzeit konnte wieder eine zwei Tore Führung erzielt werden. Beim Stand von 10:12 ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel. Stets in Führung liegend, vergaben die Eisenbahner aber die Möglichkeit in dieser Phase das Spiel vorzuentscheiden.

Das sollte sich gegen Ende der Partie rächen. Denn mit zunehmender Spieldauer machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Obwohl die angeschlagenen Spieler auf die Zähne bissen und das Letzte gaben, war es doch am Ende eine Frage der Kraft. Der Gastgeber konnte Tor um Tor aufholen und gar beim 25 zu 24 in der 58. Minute zum ersten und einzigen Mal in Führung gehen. Zum Glück gelang den Eisenbahnern postwendend der Ausgleich. Die letzten 2 Minuten verliefen ohne Tor auf beiden Seiten. Dem Spielverlauf nach sicher ein verlorener Punkt. Aufgrund der personellen Situation war am Ende aber nicht mehr möglich. Nun gilt es die Erkrankungen und Verletzungen unter der Woche auszukurieren.

Kommende Woche kommt die HSG Freiberg zum Derby nach Pirna. Vor den euphorischen Fans sollten die Eisenbahner in der Lage sein den positiven Saisonstart weiter auszubauen und die Punkte auf dem Sonnenstein zu behalten. Selbstverständlich ist dieses allerdings auch noch nicht, denn mit den Dachsen kommt ein Gegner nach Pirna, der mit dem Rücken zur Wand steht und dringend Punkten muss. Denn bisher lief es nicht so wie erwartet für die Freiberger. Wir sind also gewarnt und werden dieses Derby sehr ernst nehmen.


U. Heller
D. Wünsche
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