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Wir wissen um die Stärken

Interview mit Christian Möbius

Nach dem Spiel in Aue gab es viele lange Gesichter im Team zu sehen. Gefühlt war es wie als hätte man einen Punkt verloren, allerdings in Anbetracht der krankheitsbedingten Ausfälle und den vielen angeschlagenen Spielern kann man doch auch mit etwas Abstand von einem wichtigen und gewonnenen Punkt reden. Wie siehst Du das?

MÖBI: Nach der Partie und dem Rückstand in den letzten Minuten, war ich froh das wir wenigstens einen Punkt mit nach Pirna genommen haben. Wenn ich aber das ganze Spiel betrachte und sehe das wir einen 5-Tore-Führung verspielt haben, ist es leider ein Punktverlust.

In der Partie ging es phasenweise hitzig her. Die Abwehrreihen beider Teams agierten rigoros. In einem Angriff unserer Eisenbahner lagst Du plötzlich, nach einem Schlag ins Gesicht, auf dem Boden und in einer anderen Situation trat dir der Gegenspieler, du lagst wieder auf dem Boden, auf den Knöchel. Es gab dann auch ein Wortgefecht zwischen Euch. Auch Du bist da schon eher ein emotionaler Mensch, oder? Wie versuchst du trotzdem die Fassung zu wahren?

MÖBI: Eigentlich behalte ich immer einen kühlen Kopf. Aber alles lasse ich mir dann aber auch nicht gefallen.





Das Spiel fand ja nun an einem Sonntag statt, mit einer Anwurfzeit von um 16:30 Uhr. Für die Pirnaer Handballfans ein eher ungewöhnlicher und auch ungeliebter Tag um auf Auswärtsfahrt zu gehen. Wie ist das bei Euch Spielern?

MÖBI: Ich persönlich spiele auch lieber an einem Samstag. Über die Jahre ist man so dran gewöhnt. Gerade weil Sonntag dann der Ruhetag ist, bevor es Montag wieder auf Arbeit geht.

Du konntest vergangene Woche nicht mittrainieren bzw hast Du schon gegen Apolda nicht mitgespielt. Was ist passiert, das du ausetzen musstest?

MÖBI: Ich habe seit dem ersten Punktspiel Rückenprobleme, die sind im Training dann so schlimm geworden, dass ich aussetzten musste. Aber auch ohne mich habe die Jungs einen guten Job gemacht ;-) .

Bist Du jetzt wieder 100% einsatzbereit?

MÖBI: Ich trainiere mich an die besagten 100% ran. Leider hatte mich jetzt auch die Grippewelle erwischt, zum Glück allerdings nur leicht. Aber egal wie, trotzdem werde ich im Spiel Vollgas gegeben.

Dieses Wochenende steht das Sachsenderby gegen Freiberg auf dem Plan, das heißt volle Ränge, lautstarke Stimmung und sehr wahrscheinlich ein heißer Fight auf der Platte. Was rechnet ihr Euch für die Partie aus?

MÖBI: Wir sind gut vorbereitet und wissen um die Stärken von Freiberg. Der jetzige Tabellenstand sagt darüber nichts aus. Nicht umsonst war Freiberg zum vergangenen Saisonende auf dem 3. Tabellenplatz. Es wird ein harter Kampf werden, aber wir wollen auf alle Fälle gewinnen!

Nach einem Sieg habt ihr mit den Fans zusammen immer ein spezielles Ritual. Es wird zu den Worten "HU - HA - LOK", Arm in Arm gefeiert. Wo kommt das "HU - HA - LOK" eigentlich her?

MÖBI: Ich glaub das war Totos Idee. Ich denke das Ritual ist eine schöne Sache und verbindet die Mannschaft und Fans noch mehr miteinander.



C. Friedrich
D. Trapp

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