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DERBYSIEG

SG Pirna Heidenau vs. HSG Freiberg 26:23 (11:12)

Die Freiberger waren der erwartet schwere Brocken und trotzdem rechneten viele der gestern anwesenden Zuschauer mit einem klaren Sieg der Eisenbahner. Doch die Verantwortlichen der Lok hatten unter der Woche vor dem Spiel und den Stärken des Gegners gewarnt. Dies sollte sich bewahrheiten.

Schon fast wie gewohnt begannen die Milicevic-Schützlinge wie ein "D-Zug". Gut stehende Abwehr und konzentriertes Spiel im Angriff. Schnell gingen die Eisenbahner in Führung. Doch diese Führung verlieh unseren Jungs keine Sicherheit. Führte man in der zehnten Minute noch mit sechs zu drei, musste 8 Minuten später einen Rückstand konstatiert werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wusste jeder in der Halle, dass dieses Spiel kein Spaziergang werden würde. Bis zur Pause konnten sich die Freiberger stets einen kleinen Vorsprung bewahren. Doch unsere Jungs ließen sich nicht abschütteln und so ging es mit einem aufholbaren Ein-Tore-Rückstand in die Pause.

Aus dieser Pause kam unsere Lok hochkonzentriert zurück. Zwar gelang es den Gästen zunächst die Führung auszubauen, doch ab der 35. Minute übernahmen die Hausherren das Zepter. Grund genug für den Gästetrainer eine Auszeit zu beantragen. Aber auch danach änderte sich wenig. Die von Trainer Milicevic hervorragend eingestellte Mannschaft spielte geduldig im Angriff und hinten hielt Benas Vaicekauskas einige Würfe spektakulär. Anders als noch in der Vorwoche, als man eine klare Führung noch verspielte, gelang es dieses mal den Vorsprung zu halten. Trotz nun offensiver Deckung vom Gegner konnten diese dem Spiel keine Wende mehr verleihen.

Mit 26 zu 23 endete das Spiel vor prächtiger Kulisse. Schön war zu beobachten, dass sich viele Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Am Ende standen 8 verschiedene Schützen im Spielprotokoll.

Trainer Milicevic hatte beim Dienstagstraining seinen Jungs mit auf den Weg gegeben, wie schön es doch wäre, wenn sie mit einem positiven Erlebnis in die jetzt dreiwöchige Spielpause gehen würden. Dies wurde eindrucksvoll beherzigt und mit einem zwischenzeitlichen dritten Tabellenplatz belohnt. Drei Wochen Spielpause, die Zeit bringt die Blessuren auszukurieren und mit neuem Elan am 20. Oktober zum Auswärtsspiel nach Jena zu fahren. Mit sieben zu drei Punkten stehen wir so gut da wie lange nicht. Sicher nur eine Momentaufnahme, aber sieben Punkte die uns keiner mehr nehmen kann. Und nicht zu vergessen, diese positiven Erlebnisse schaffen Selbstvertrauen. Das nächste Heimspiel findet am 26. Oktober statt. Gegner ist dann der SV Oebisfelde 1895.




U. Heller
M. Förster (obere Bilderreihe)
Hatzi (mittlere Bilderreihe)
D. Trapp (untere Bilderreihe)
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