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Von der Muschelfabrik zurück zum Handball

Interview mit Robert Kurz

Wie geht es dir?

ROBERT: Mir geht es gut. Dazu hat natürlich auch der Sieg letzte Woche beigetragen.

Du spielst seit der vorletzten Saison wieder für die Eisenbahner, zuvor bist Du aber für ein Jahr in die weite Welt gezogen und hast ein "Work and Travel" eingelegt. Wo hat es dich hin verschlagen und was hast Du dort gemacht?

ROBERT: Nachdem ich vor 2 Jahren mein Abitur absolviert habe, bin ich für 9 Monate nach Neuseeland geflogen. Dort habe ich mir dann meine Reise durch verschiedene Jobs finanziert. Beispielsweise habe ich in einer Muschelfabrik und auf einer Kiwiplantage gearbeitet. Mit dem Geld was ich dort verdient habe, bin ich dann durch das Land gereist, war viel unterwegs und habe die Zeit genossen.

Vermisst Du die weite Welt oder bist Du froh wieder in heimischen Gefilden zu sein?

ROBERT: Aktuell bin ich ganz froh wieder daheim zu sein. Ich konnte mein Studium beginnen und natürlich wieder Handball spielen. Das Jahr Auszeit war sehr schön, trotzdem möchte ich voran kommen im Leben. Allerdings würde ich irgendwann gerne wieder mehr reisen und die Welt erkunden.

Wo arbeitest Du aktuell?

ROBERT: Hauptsächlich bin ich Student. Ich studiere im 3. Semester Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Dresden. Nebenbei habe ich aber auch noch einen Minijob bei "Only And Sons" in der Centrum Galerie.





Was ist deine genaue Tätigkeit dort?

ROBERT: Ich bin Verkäufer und berate mittlerweile schon seit 1,5 Jahren Kunden und bringe Klamotten an den "Mann" ;-) .

Bist Du noch Single oder glücklich vergeben?

ROBERT: Ich bin seit einen halben Jahr glücklich vergeben. 😊

Kommen wir langsam zum Handball. Wie erwähnt, gehörst Du seit vorletzter Saison zum Oberliga-Team, wo siehst Du dich und die Lok in zwei Jahren?

ROBERT: Wir sind eine ambitionierte Mannschaft mit Talent und haben eine sehr familiäres Mannschaftsgefüge. Das sind gute Zutaten für eine sehr erfolgreiche Zukunft. Mal sehen, wo uns das hinführen kann. Ich persönlich möchte mich in unserer Liga etablieren und die Mannschaft unterstützen wo ich nur kann.

Am Samstag spielt ihr gegen den aktuellen Tabellenführer, was wird die Lok in dieser Partie erwarten?

ROBERT: In Naumburg erwartet uns eines der schwerste, aber auch eines der schönsten Spiele der Saison. Letztes Jahr konnten wir die 2 Punkte mit nach Hause nehmen, weshalb unser Gegner noch motivierter sein wird. Mit viel Leidenschaft und Kampf wollen wir die 2 Punkte auch diesmal wieder mit nach Pirna bringen.

Dein Tipp für Samstag?

ROBERT: Natürlich ein Sieg für die Lok 💪🏼



C. Friedrich
M. Friedrich

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