News

Ausgangssituation im Abstiegskampf verbessern




Nach den starken Auftritten über die SG Wallau(28:23) und bei der TG Münden ( 34:31) will der HSV Lok Pirna Dresden mit einem Sieg gegen die HSG Rodgau Nieder Roden zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Die „Baggerseepiraten“ aus Hessen verloren in der vergangenen Woche beim MTV Vorsfelde. Im Hinspiel musste sich das Team von Lok-Trainer Petr Hazl mit 20:31 deutlich geschlagen geben.

Eine Serie hat die Mannschaft um Jiri Boucek mit dem Auswärtssieg in Münden bereits beendet. Mit einer starken Mannschaftsleistung wurde am 24. Spieltag der erste Auswärtssieg eingefahren. Und eine weitere Serie soll am Samstag gegen 21 Uhr ein Ende finden. Die letzten drei Heimniederlagen in dieser Saison hatte es die Lok mit Gegnern aus Hessen zu tun.

"Wenn wir das getankte Selbstvertrauen und den Wind durch die beiden letzten Erfolge mit in die nächste Partie nehmen, dann sind auch gegen die Nieder Roden zwei Punkte drin", betonte Geschäftsführer Uwe Heller nach dem Sieg über die Niedersachsen aus Münden. Und sicherlich ist mit einer ähnlichen Leistung ein Sieg nicht unmöglich. Schärfster Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt ist das Team des HC Aschersleben. Mit einem weiteren Heimsieg könnte man sich die Sachsen-Anhalter weiter vom Leib halten und den Abstand zu einem Abstiegsplatz vergrößern.

Doch die personelle Situation verlangt vom 42-jährigen Lok-Coach wieder einmal viel Kreativität. Weiterhin verletzt fehlen werden Steffan Helbig und Rechtaußen Philipp Große. Jiri Brecko und der 10-fache Torschütze aus Münden Jiri Havlat konnten unter der Woche wegen Erkrankung nicht voll mittrainieren, stehen aber am Samstag um 19:30 Uhr wohl bereit. Fraglich ist ob das Spiel für Torsten Schneider zu früh kommt, oder ob der junge Rückraumspieler dem Team helfen kann.

Vor der Partie wird am Samstag die A-Jugend des HSV Dresden geehrt. Das Team beendete die Saison als Sachsenmeister und wird in der Pirnaer Sonnensteinarena durch den HVS geehrt.