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UNFASSBARER WAHNSINN

SG Pirna Heidenau gegen SV Plauen-Oberlosa 21:21(9:8)

Eine großartige kämpferische Leistung unserer Eisenbahner gab es am Samstag zu bestaunen. Nur die künsten Optimisten hatten sich wohl vor dem Spiel gegen den SV Plauen-Oberlosa einen Punktgewinn vorstellen können. Und nach dem Spielverlauf hätte es durchaus sogar noch mehr sein können. Aber auch eine Niederlage war möglich. Der Reihe nach!

Dusan Milicevic hat seine Schützlinge taktisch hervorragend eingestellt und den Plauener Angriff so vor immer neue Probleme gestellt. Und wenn dann doch einmal ein Wurf aufs Tor kam wurde dieser häufig vom überragenden Philipp Ihl pariert. Er erwischte einen Sahnetag und brachte den gegnerischen Angriff zur Verzweiflung.

Die Eisenbahner hingegen spielten ihre Angriffe geduldig bis zum Torerfolg aus. Besonders fiel dabei die Flexibilität im Spiel auf, das von Miriam Valincic klug gelenkt wurde. Doch groß absetzen konnten sich die SGler zu keinem Zeitpunkt. Zur Halbzeit führten sie mit 9:8.

Die zweite Hälfte versprach also weiterhin spannend zu bleiben. Den besseren Start erwischten wieder die Hausherren. Zur 35. Minute konnte erstmals eine Führung mit 3 Toren verzeichnet werden. Doch schon kurz darauf gelang den Gästen der erneute Ausgleich. Bis zum Ende der Partie konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen, auch wenn die Oberlosaer den Schein erweckten am Ende zu triumphieren. In der 60. Spielminute kulminierte das Geschehen dann als der Plauener Denny Mertig 10 Sekunden vor Schluss per Siebenmeter den Siegtreffer erzielen konnte. Doch er hatte die Rechnung ohne Philipp Ihl im Pirnaer Tor gemacht, der den dritten von fünf Strafwürfen parierte.

Milicevic legte sofort die grüne Karte auf den Tisch und schmiedete mit seinen Schützlingen den Plan für den letzten Angriff. 8 Sekunden verblieben. Und tatsächlich landete der Ball mit dem Schlusspfiff im Gästetor. Der Treffer fand aber leider keine Anerkennung durch die Unparteiischen. Ein technischer Fehler von Maxim Heinold soll vorgelegen haben. Dabei hätte es bei etwas anderer Sicht der Dinge durchaus auch einen Strafwurf für uns geben können, da ein Gästespieler das Spiel verzögerte. Egal! Mit dem Punkt können beide Teams zufrieden sein.

Kommende Woche kommt die HG Köthen nach Pirna. Vielleicht erwischen wir dann das bessere Ende für uns. Selbstvertrauen haben die Eisenbahner auf alle Fälle getankt.




Spielstatistik (PDF)
U. Heller
M. Förster
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