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DER BART IST AB

HSG Freiberg vs. SG Pirna Heidenau 22:18 (12:10)

Sieben Spiele in Folge gingen die Eisenbahner nicht mehr als Verlierer von der Platte. Nun ist diese Serie aber gerissen und der Bart von Trainer Dusan Milicevic, als Symbol der Serie, abrasiert. Der Grund dafür ist eine Niederlage im Derby gegen Freiberg, die am Ende etwas zu hoch ausfiel.

Wie zu erwarten war, begann das Match vor prächtiger Kulisse sehr ausgeglichen. Das Tor auf der einen Seite, wurde mit einem Tor auf der anderen beantwortet. Es war vor allem der Freiberger Felix Kempe der die Abwehr der Eisenbahner stets vor neue Aufgaben stellte. Ihm alleine gelangen im ersten Abschnitt fünf Tore. Bis zur 23. Minute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, ehe die Gastgeber sich einen zwei Tore Vorsprung erarbeiten konnten, den sie dann auch mit in die Pause nehmen konnten.

Aber der Pirnaer Trainer Dusan Milicevic hatte in der Pause wieder die richtigen Worte gefunden und seine Schützlinge setzten dies sofort nach dem Wiederanpfiff um. So konnten die rund 100 mitgereisten Lok-Fans gar in der 38. Minute wieder eine Führung ihres Teams bejubeln.

Leider handelten sich die Eisenbahner dann in der Folge die eine oder andere Strafe zu viel ein, was sie letztendlich wieder aus dem Konzept brachte. Das 17:17 in der 48. Minute durch Toto Schneider sollte für lange 11 Minuten das letzte Pirnaer Tor gewesen sein. Reihenweise gelang es nicht den Ball aus freien Positionen ins Freiberger Tor zu bugsieren. Die Gastgeber machten es besser und erarbeiteten sich einen vier Tore Vorsprung, den sie bis zum Ende verteidigten.

Die Niederlage stellt für Pirna kein Beinbruch da, auch wenn es eine Pleite im prestigeträchtigen Derby war. Auch weil die Partie mit einer besseren Chancenverwertung unsererseits einen ganz anderen Verlauf hätte nehmen können. Aber hätte, wenn und aber nützen nichts, die Möglichkeit zur Wiedergutmachung gibt es nun in drei Wochen, am 22.02.2020, wenn sich der HBV Jena auf dem Sonnenstein präsentiert.


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Spielstatistik (PDF)
U. Heller
Dieter W. (obere Reihe)
Ben S. (untere Reihe)
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