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DIE SENSATION IN THÜRINGEN

HSV Bad Blankenburg vs. SG Pirna Heidenau 22:25 (8:13)

Was auch immer momentan auf unsere Eisenbahner zukommt, es wirft sie nicht um. Ihre Moral ist einfach unglaublich. Dabei gab es schon vor dem Spiel in Bad Blankenburg einen weiteren Ausfall zu vermelden. Louis Böhm hatte sich in der Küche verletzt und musste an der Hand genäht werden. Vielleicht sollte man den Jungs den Umgang mit scharfen Gegenständen einmal in einem Lehrgang erläutern. Wie auch immer. Umwerfen ließen sich die Milicevic-Schützlinge von dieser erneuten Hiobsbotschaft nicht. Es sollte vor allem nicht die letzte schlechte Nachricht an diesem Tag sein.

Genau 14 Minuten und 31 Sekunden dauerte es, bis die Hausherren ihren ersten Treffer erzielen konnten. Bis dahin stand unsere Abwehr wie ein Bollwerk, hatte aber bis dato schon auf Robert Ultsch verzichten müssen, dem ein böser "Cut" am Auge zugefügt wurde. Im Tor lies Benas Vaicekauskas nichts zu, wurde sogar selbst torgefährlich indem er zum zwischenzeitlichen 5:11 ins verwaiste Tor der Bad Blankenburger traf. Hoch konzentriert und mit einem hervorragendem Matchplan versehen führten Krzystof Kusal und Niklas Waller klug Regie und ließen sich nie aus der Ruhe bringen. Und die Jungs trafen und trafen.

Dann der nächste Nackenschlag. Robert Kurz erhielt einen Schlag ins Gesicht und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Wie sich im Nachgang sich herausstellte hat er sich eine Nasenspitzenfraktur inklusive Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Doch unbeeindruckt spielten die Eisenbahner ihren Stiefel herunter und konnten bis zur Pause einen 13:8 Vorsprung erarbeiten.



Die Gastgeber erwischten den besseren Start in zweite Hälfte. Beim 14:15 aus ihrer Sicht witterten sie dann sicherlich Morgenluft, aber die Antwort der Lok kam prompt. Wieder gelang es auf drei Tore davonzuziehen. Doch noch waren die Messen nicht gelesen. Beim 17:18 durch Miller keimte kurzzeitig erneut Hoffnung bei Bad Blankenburg auf. Doch souverän spielten die Jungs von Dusan Milicevic ihr Pensum herunter. Taktisch wurde das Team vom Trainer nun umgestellt. Als Antwort auf die offensive Abwehr der Gastgeber wechselte Dusan einen siebten Feldspieler ein und sorgte damit dafür, dass sich die gegnerische Abwehr wieder umformieren musste. Dadurch gelang es Bad Blankenburg nicht mehr zurück ins Spiel zu kommen. Der Sieg beim bisherigen Tabellenführer war unter Dach und Fach. Bravourös, sensationell. Hut ab!



Eine schöne Botschaft in diesen seltsamen Zeiten und ein driftiger Grund zur Freude. 8:2 Punkte, Tabellenplatz 3. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. Aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen.

Hoffen wir, das kommende Woche gespielt werden kann! Der Gegner heißt dann Apolda. Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Apolda startet am Mittwoch, den 18.10.2020 in unseren Vorverkaufsstellen BARRIQUE | Weine · Catering · Events und mane | Büroshop. Wenn es auch unsicher ist ob überhaupt Zuschauer zugelassen sein werden. Wir halten Euch über den aktuellen Stand auf dem Laufendem.


Spielstatistik (PDF)
U. Heller
C. Friedrich
00860