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Herztropfen bitte
SG Pirna Heidenau vs. USV Halle 29:28 (14:20)
Was für ein verrücktes Spiel! Die meisten der anwesenden Zuschauer werden sich verwundert die Augen gerieben haben angesichts der Szenen, die sie am Samstagabend zu sehen bekamen. So ist Handball und deswegen lieben wir diesen Sport so sehr. Aber der Reihe nach!
Die Hallenser reisten mit zuletzt drei Niederlagen an. Diese Serie sollte unbedingt gebrochen werden. Entsprechend aggressiv und konzentriert begannen die Gäste dann auch. Die Eisenbahner zeigten genau das Gegenteil: fahrig im Angriff, mit einer Reihe technischer Fehler und unaufmerksam in der Abwehr. Dušan Miličević musste schon nach sieben Minuten die erste Auszeit nehmen. 1:5 gegen uns stand es da.
Gebracht hat die Auszeit zunächst nichts, es ging so weiter. 3:11 stand es nach 15 Minuten. Manchem schwante Schlimmes. Doch dann gelangen unseren Jungs zwischen der 18. und der 20. Minute drei Treffer in Folge. 8:13 klang schon etwas freundlicher. Doch Halle konterte und schraubte am Vorsprung, der knapp zwei Minuten später wieder acht Tore betrug. Wer nun dachte, nach Hause gehen zu können, hätte ganz schön was verpasst. Zwar spielte Halle weiter souverän, war wacher, schneller und aggressiver, aber Ivo Kucharik gelang mit dem Pausenpfiff der Treffer zum 14:20.
Zwanzig Gegentore in einer Halbzeit sind viel zu viele und zeigen deutlich, wo das Manko lag. Kein Zugriff in der Abwehr, unkonzentriert im Angriff. Doch das sollte sich ändern.
Die Eisenbahner kamen gut aus der Kabine und konnten den Rückstand sukzessive verringern. Beim 19:23 durch Krzystof Kusal nach 36 Minuten war man wieder in Schlagdistanz. Und es blieb noch genügend Zeit. Doch noch fand Halle stets eine Antwort. Eine Dreiviertelstunde war gespielt, da führten die Gäste wieder mit fünf Toren. Dabei konnten sie sich trotz schwindender Kräfte auf ihren Torhüter verlassen, der reihenweise gute Chancen unserer Spieler zunichte machte. Doch noch blieben ja 15 Minuten Zeit. Der am Ende der ersten Halbzeit eingewechselte Lukas Willkommen konterte mit einigen sehr starken Paraden und im Angriff blühte Anton Punte regelrecht auf. Nicht zu vergessen: der in der 40. Minute ins Spiel gebrachte, Caspar Jacob, welcher nicht nur ein Tor erzielte, sondern mit reihenweise gelungenen Aktionen in der Abwehr begeistern konnte!
Bei unseren Gästen schwanden nun die Kräfte. Auch die rote Karte, nach der dritten Zwei Minuten Strafe, für den Hallenser Chris Heyer, spielte uns in die Karten. Dusan Milicevic hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen.
Auf die offensive Deckung der Gäste fanden seine Schützlinge jetzt immer wieder Lösungen, wenn auch längst nicht alle Würfe ihr Ziel fanden. Tom Tempel gelang der erstmalige Ausgleich nach 55 Minuten und Anton Punte legte nach und brachte unser Team zum ersten Mal in Führung. Der starke Richard Zinke legte gleich noch nach und baute die Führung aus. Neunzig Sekunden blieben noch zu spielen. Halle deckte jetzt total offensiv. Doch mehr als der Anschlusstreffer zum 28:29 sollte nicht mehr gelingen.
Unsere Jungs hatten zum wiederholten Male einen scheinbar unaufholbaren Rückstand egalisiert, das Nervenkostüm aller Anwesenden aber arg strapaziert – was für eine Moral!!
Mit dem Sieg haben die Eisenbahner den vierten Platz gesichert. Diese Position gilt es in vierzehn Tagen zu Hause zu verteidigen. Der HC Einheit Plauen wird als äußerst unangenehmer Gegner erwartet, da die Spitzenstädter mitten im Abstiegskampf stehen und dringend Punkte brauchen. Doch sollte das Selbstvertrauen unserer Spieler groß genug sein, um auch diese Aufgabe zu bewältigen. Kommende Woche ist aber erstmal spielfrei, der Ferien wegen. Auf geht’s Lok 🚂💪
ZAHLEN ZUM SPIEL
der Eisenbahner
#11 Punte, Anton

- Tore
- 7
- 7-Meter
- -/-
- 2-Minuten
- -
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
3/37-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
U. Heller
Helen
Pirna TV
00138















