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Drama in den Schlusssekunden
SC DHfK Leipzig 2. vs. SG Pirna Heidenau 27:26 (14:12)
Unsere Eisenbahner musste sich am Sonntag dem SC DHfK Leipzig II nach einem dramatischen Kampf am Ende hauchdünn mit 26:27 (12:14) geschlagen geben. Trotz einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer packenden Aufholjagd in der zweiten Halbzeit standen unsere Eisenbahner nach dem Schlusspfiff mit leeren Händen da.
Dabei erwischten die jungen Leipziger den besseren Start und legten schnell ein 2:0 vor. Doch unsere Mannschaft ließ sich nicht abschütteln. Anton Punte erlöste die Lok mit dem ersten Treffer (2:1, 3. Minute) und leitete eine umkämpfte Anfangsphase ein. Obwohl die Lok früh eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Robert Kurz (5.) verkraften musste, glich Ben-Elias Brucker kurz darauf zum 4:4 aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach Toren von Tom Tempel und erneut Anton Punte ging die Lok beim 6:5 (10.) sogar erstmals in Führung.
Danach lief das Spiel der Gastgeber jedoch vor allem über einen Mann: Felix Leon Illge. Der Leipziger Rückraumspieler war von unserer Defensive kaum zu bremsen, erzielte allein im ersten Durchgang acht seiner insgesamt elf Tore und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich Leipzig zur Pause auf 14:12 absetzen konnte.
Nach dem Seitenwechsel bewiesen unsere Eisenbahner enormen Charakter. Angeführt vom treffsicheren Richard Wilga kämpfte sich die Lok Schritt für Schritt zurück. Beim 15:15-Ausgleich durch Szymon Radny (35.) war die Partie wieder völlig offen. Wenig später belohnte Radny die leidenschaftliche Phase mit der viel umjubelten 18:17-Führung (39.).
Es war nun ein echter Krimi auf Augenhöhe, bei dem die Emotionen hochkochten. Zeitstrafen machten es unseren Männern schwer, den Rhythmus zu halten. Als Leipzig in der 45. Minute wieder auf drei Tore davonzog (22:19), schien das Spiel zugunsten der Bundesliga-Reserve zu kippen. Doch die Lok gab nicht auf: Ein Doppelpack von Richard Wilga und ein Treffer von Darko Milenkovic sorgten für den erneuten Ausgleich zum 22:22 (49.). Tom Tempel brachte uns beim 23:22 (52.) sogar wieder in Front.
Die Crunchtime war an Dramatik kaum zu überbieten. Die Führung wechselte hin und her. Szymon Radny stellte dreieinhalb Minuten vor dem Ende auf 25:24 für unsere Eisenbahner, Tom Tempel traf kurz darauf zum 26:25 (58.). Sekunden später schwächte uns jedoch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Tempel in der absolut entscheidenden Phase. Leipzig nutzte die Überzahl eiskalt zum Ausgleich.
Nach der letzten Auszeit der Lok (60.) blieb uns der finale Lucky Punch verwehrt. Stattdessen traf Leipzigs Daniel Guretzky exakt zehn Sekunden vor der Schlusssirene zum 27:26-Endstand für die Hausherren. Eine letzte Zeitstrafe gegen Leipzig zwei Sekunden vor dem Ende brachte leider nichts mehr ein.
ZAHLEN ZUM SPIEL
der Eisenbahner
#28 Wilga, Richard

- Tore
- 7
- 7-Meter
- -/-
- 2-Minuten
- 1
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter22-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
3/37-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
C. Möbius
D. Wünsche
Lok TV
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