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Kantersieg in der Fremde
HSV Bad Blankenburg vs. SG Pirna Heidenau 30:37 (12:20)
Die SG Pirna/Heidenau bleibt in der Regionalliga Mitteldeutschland weiter auf Erfolgskurs. Vor 200 Zuschauern in Saalfeld feierten die Eisenbahner einen nie gefährdeten und auch in dieser Höhe völlig verdienten 37:30-Auswärtssieg gegen den HSV Bad Blankenburg. Mit einer fulminanten ersten Halbzeit legte das Team von Trainer Dusan Milicevic bereits früh den Grundstein für den doppelten Punktgewinn.
Den ersten Treffer der Partie erzielte zwar Bad Blankenburg, doch die Eisenbahner schüttelten sich nur kurz und übernahm blitzschnell das Kommando. Angetrieben von einem treffsicheren Tom Tempel und Anton Punte zog Pirna das Tempo gnadenlos an. Über ein 4:2 (6.) und ein deutliches 11:6 (17.) schraubten die Gäste den Vorsprung kontinuierlich nach oben.
Selbst eine frühe Auszeit der Heimmannschaft konnte den Offensiv-Express der Lok nicht stoppen. Mit einer komfortablen und hochverdienten 20:12-Führung für Pirna ging es für beide Teams in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber noch einmal alles und erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte. Begünstigt durch eine Zeitstrafe gegen Pirnas Darko Milenkovic verkürzte Bad Blankenburg Tor um Tor und kam beim Stand von 21:24 (38.) noch einmal bedrohlich nah heran.
Coach Dusan Milicevic reagierte sofort mit einer Auszeit (37:07), um seine Mannschaft neu zu ordnen – mit Erfolg. Richard Wilga und Ivan Kucharik brachen den Bann und erhöhten prompt wieder auf 26:21. Als Ben-Elias Brucker, Caspar Jacob und Jovan Talevski mit einem Dreierpack zum 30:24 (46.) nachlegten, war der Widerstand der Thüringer endgültig gebrochen.
In den letzten Minuten ließen die Pirnaer nichts mehr anbrennen. Trotz leidenschaftlicher Gegenwehr der Hausherren – angeführt von Václav Kovár, der mit 11 Treffern bester Werfer des Spiels war – steuerte die Lok das Spiel souverän ins Ziel. Den Schlusspunkt zum hochverdienten 37:30-Endstand setzte Jovan Talevski wenige Sekunden vor der Schlusssirene.
Einziger Wermutstropfen einer ansonsten perfekten Auswärtsfahrt: Der offizielle Spielbericht vermerkte nach einer harten Partie Verletzungen bei Darko Milenkovic, Anton Punte, Richard Zinke und Tom Tempel. Bleibt zu hoffen, dass alle Akteure bis zum nächsten Spiel wieder voll einsatzbereit sind.
Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Dusan Milicevic hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Die Jungs waren von Anfang an fokussiert, sind mit viel Energie und Mentalität in das Spiel reingekommen. Das hat uns ermöglicht, mit einer hohen Führung in die Pause zu gehen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung."
ZAHLEN ZUM SPIEL
der Eisenbahner
#17 Tempel, Tom

- Tore
- 8
- 7-Meter
- -/-
- 2-Minuten
- 1
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter22-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
5/67-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
C. Möbius
D. Wünsche
Lok TV
00118
















































