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SIEG IN DER NERVENSCHLACHT
SV Oebisfelde vs. SG Pirna Heidenau 29:32 (16:17)
Die SG Pirna/Heidenau hat ein echtes Nervenspiel in der Regionalliga Mitteldeutschland für sich entschieden. Vor lautstarker Kulisse in der Hans-Pickert-Halle setzten sich die Eisenbahner am "Tag der Deutschen Einheit" nach einem packenden Kampf knapp, aber verdient mit 32:29 gegen den SV Oebisfelde durch.
Pirna erwischte den perfekten Start: Richard Wilga eröffnete die Partie bereits nach 45 Sekunden mit dem 1:0. In der Anfangsphase agierte die Lok extrem zielstrebig und distanzierte die Hausherren durch Tore von Tom Tempel und Caspar Jacob schnell auf 4:1 (5.). Oebisfelde fing sich jedoch, angeführt von einem spielfreudigen Justin Kalupke (insgesamt 9 Tore), und glich beim 6:6 erstmals aus.
Es entwickelte sich ein offener und temporeicher Schlagabtausch, bei dem Pirna meist knapp die Nase vorn hatte. Allerdings schlichen sich auf beiden Seiten bereits hier einige Unkonzentriertheiten ein. Mit einer hauchdünnen 17:16-Führung für die Gäste ging es schließlich in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann auf beiden Seiten extrem zerfahren. Zu viele technische Fehler im Spielaufbau und überhastete Ballverluste hinderten die Pirnaer daran, die Kontrolle zu behalten. Beide Mannschaften leisteten sich zudem deutliche Schwächen im Abschluss. In der 36. Minute nutzte Oebisfelde diese Schwächephase eiskalt aus und ging beim 18:17 erstmals seit dem Anpfiff wieder in Führung.
Pirna hielt zwar dagegen, schwächte sich durch die anhaltende Fehlerquote und zusätzliche Zeitstrafen jedoch selbst. Als Oebisfeldes Alexander Vogel in der 43. Minute zum 23:21 für die Heimmannschaft traf, schien die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber zu kippen. Doch die Mannschaft von Trainer Dusan Milicevic bewies enormen Charakter. Ivan Kucharik verkürzte und Darko Milenkovic glich in der 46. Minute zum 23:23 aus. Die Crunchtime war an Dramatik kaum zu überbieten: Beim Stand von 27:25 (51.) für Oebisfelde drohte die nächste Pleite in der Fremde.
In Unterzahl legte die Lok den Schalter rechtzeitig um. Neben einem phänomenalen 5:1-Lauf im Angriff war es wieder einmal eine solide Torwartleistung, die den Sieg festhielt. Vor allem in den letzten Minuten der Partie lief Philipp Ihl im Pirnaer Kasten heiß und war mit spektakulären Paraden maßgeblich am doppelten Punktgewinn beteiligt. Pirna drehte das Spiel innerhalb von sieben Minuten zum 30:28 (59.). Den Schlusspunkt unter eine nervenaufreibende Partie setzte Tom Tempel elf Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 32:29-Endstand.
Nach dem Abpfiff war Trainer Dusan Milicevic sichtlich stolz auf die Moral seiner Truppe: „Die Jungs haben eine starke Mentalität und Charakter gezeigt."
Nach zwei Auswärtsspielen in Folge dürfen sich die Fans endlich wieder auf Spitzenhandball vor heimischer Kulisse freuen. Das kommende Heimspiel am 10.10.2026 um 19:30 Uhr findet noch einmal in der SH Berufsschulzentrum Pirna-Copitz (Pillnitzer Straße) statt. Danach hat das Warten ein Ende: Ab dem 31.10.2026 geht die Lok wieder in der gewohnten Sonnenstein Arena auf Punktejagd!
ZAHLEN ZUM SPIEL
der Eisenbahner
#10 Talevski, Jovan

- Tore
- 6
- 7-Meter
- -/-
- 2-Minuten
- -
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten1Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
1/17-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
2/47-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten1Gelbe Karte
C. Möbius
Chris
Lok TV
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