Vorbericht

Mit Studentenaktion und voller „Hölle“ gegen Münden


Den Auswärtsfluch konnten die Drittliga-Handballer des HSV Lok Pirna Dresden am vergangenen Wochenende nicht besiegen. Es sah zwar kurzzeitig danach aus, als wenn die Elbestädter im 500km weit entfernten Wallau etwas mitnehmen würden, doch nach der Halbzeitführung von 12:15 brachen die Pirnaer erneut ein und wurden letztlich mit 24:20 wieder nach Hause geschickt. „Wenn Du in der zweiten Halbzeit nur fünf Tore wirfst, dann kannst ein Spiel nicht gewinnen. Aber so ist Handball. Wir haben gezeigt, dass wir auch auswärts gut aufspielen können. Die zwei Punkte hätten uns wirklich gut zu Gesicht gestanden”, resümiert Trainer Hazl die Partie.

In der „Hölle-Ost“ am Pirnaer Sonnenstein sind sie dagegen noch unbesiegt und wollen das auch bleiben. Am Samstag um 19.30 Uhr wird die Hölle dabei wieder helfen und diesmal wird sie noch lauter als sonst.

Die TG Münden ist zu Gast und mit einer tollen Aktion locken die Pirnaer noch mehr Leute in die Halle. Es ist Studententag und jeder Student, welcher am Samstag eine Karte für nur 6 Euro kauft, erhält eine zweite für ein weiteres Heimspiel seiner Wahl gratis dazu.

Für die Pirnaer stehen die Chancen auf einen weiteren Heimerfolg gut, denn die TG Münden hat noch keine Punkte in dieser Saison mitnehmen können und sind Vorletzter der 3. Handball Liga Ost. Unterschätzen dürfen die Mannen um Trainer Petr Hazl die Mündener aber nicht. Bislang lieferten sie sich in allen Partien knappe Fights und sind durchaus gefährlicher als die Tabellenposition vermuten lässt.

Seit ein paar Tagen haben sie einen neuen Trainer und das zeigte sich schon letzten Samstag, wo sie zwar gegen Groß-Bierau verloren, aber ähnlich wie die Lok in Wallau über weite Strecken führten und erst am Ende der Einbruch kam.

„Ich denke, man hat heute gesehen, dass wir trotz unseres dünnen Kaders über weite Stecken mithalten konnten“, war der neue TG-Trainer gegenüber HNA Online durchaus positiv auf die kommenden Aufgaben gestimmt. Sein Ziel ist es gegen die Teams im Tabellenkeller zu punkten und dazu gehören leider auch die Pirna-Dresdner. Vorsicht ist also die Mutter der Porzellankiste.
Spannung ist in jedem Fall garantiert. Laut und Emotional wird es in der Hölle sowieso.