Vorbericht

HSV Lok Pirna Dresden vor niedersächsischen Wochen


Die Handballspielgemeinschaft Lok Pirna Dresden hat nach dem hammerharten Auftaktprogramm der ersten drei Spieltage noch keinen zählbaren Erfolg auf dem Pluspunktekonto verbuchen können. Die Mannen von Lokführer Petr Hazl stehen mit den beiden kommenden Aufgaben gegen Burgdorf II und dem HSV Hannover vor den niedersächsischen Wochen und hoffen auf eine positive Punkteausbeute aus beiden Partien.

Bevor am letzten Septemberwochenende der HSV Hannover erstmals eine Stippvisite auf dem Pirnaer Sonnenstein abgeben wird, reisen die Elbestädter am kommenden Sonntag in die Nähe der niedersächsische Landeshauptstadt zur Reserve des TSV Hannover-Burgdorf. Ebenso wie bei den Aufeinandertreffen mit dem Bundesliganachwuchsteam des SC Magdeburg weiß man bei den zweiten Vertretungen nie so richtig, woran man ist. Eines jedoch ist sicher: Die Hazl-Buben werden es mit einem jungen und motivierten Team zu tun haben. Getreu der Saisonerwartung, diese jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in der zweiten Mannschaft weiterzuentwickeln und an die Bundesliga heranzuführen, werden die Jung-RECKEN vor heimischen Publikum zeigen, dass auch sie in Zukunft in den Hallen der DKB Handball-Bundesliga für Furore sorgen wollen. Einer dieser jungen Wilden ist TSV-Rechtsaußen Timo Kastening, der in der vergangenen Spielzeit schon das ein oder andere Mal im Kader der RECKEN Luft in der deutschen Eliteliga schnuppern durfte. Ihre beiden Auftaktpartien konnten die Rand-Hannoveraner siegreich gestalten. Nur am vergangenen Wochenende musste sich das Team von Trainer Heidmar Felixson beim Dessau-Rosslauer HV geschlagen geben.

Gegen Burgforf II haben die Jungs von Petr Hazl noch kein einziges Spiel bestritten. "Ob uns am kommenden Sonntag, wie auch so oft bei den Partien gegen die SC Magdeburg Youngsters, eine Wundertüte erwartet, wissen wir nicht, aber im Endeffekt ist das auch egal" ist sich Geschäftsführer Uwe Heller bewusst. Den Pirnaern selbst wäre es sicherlich recht, wenn eine Handballpartie keine sechzig Minuten dauerte, schwammen den Elbestädtern doch in den vergangenen drei Begegnungen jeweils in der zweiten Spielhälfte die Felle davon. Deshalb werden die Lok-Buben auch gegen Burgdorf II versuchen, das Halbzeitgespenst endlich zu vertreiben und sich auf ihr Leistungsvermögen zu besinnen. Und da dürfen sich Jiří Bouček und Co. gern an die Minuten acht bis 13 des letzten Elbtal-Derbys erinnern. Insbesondere dort haben die Pirnaer gezeigt, wie es gehen kann und welches Potential in ihnen steckt... Auf geht´s Pirna!