Vorbericht

Pirna trifft auf alten Bekannten


Nach dem Heimspielmarathon der letzten Wochen und zwei Punkten aus vier Partien stehen die Schützlinge von Lok-Trainer Petr Hazl am kommenden Samstag langsam aber sicher unter Zugzwang. Die erste Auswärtsreise seit einem Monat führt die Hazl-Buben nach Bad Neustadt an die Saale.

Die NES-Bulls sind für die HSV Lok Pirna Dresden keine Unbekannte. Bereits seit dem Aufstieg der Lok im Jahr 2007 kreuzten die Sachsen des Öfteren mit den Unterfranken die Klingen. Zwischen beiden Teams gab es sowohl in der Hölle-Ost, als auch auf dem Parkett der Bürgermeister-Goebels-Halle stets packende Duelle. An das letzte Aufeinandertreffen dürften sich die Fans und Verantwortlichen der Pirnaer Ballwerfer gerne zurück erinnern. In der Spielzeit 2012/2013 behielten Jiří Bouček und Co. mit einem 28:24 die Oberhand gegen den damaligen Tabellen-Zweiten und lösten dadurch am drittletzten Spieltag endgültig das Ticket für den Klassenerhalt. Ein gutes Omen also für das neuerliche Duell? Im vergangenen Jahr ging der HSC in der Dritten Liga-Süd auf Punktejagd - und dies taten die Mannen des damaligen Trainers Dr. Matthias Obinger 19 Spieltage lang auf eindrucksvolle Weise. Erst im 20. Saisonspiel mussten dich die NES-Bulls erstmals geschlagen geben. Bis zum Ende der Spielzeit blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches der HSC 2000 Coburg letztlich mit einem Minuspunkt weniger hauchdünn für sich entschied und den Aufstieg in die zweite Handball-Bundesliga feierte.

In diesem Jahr nun wurde der HSC Bad Neustadt wieder der Ost-Staffel der Dritten Liga zugeordnet und rangiert nach sieben Spielen mit 8:6-Punkten auf einem Mittelfeldrang der Tabelle. Nicht der Platz an der Sonne, doch allemal passabler als die aktuelle Situation der sächsischen Eisenbahner. Trotz alle dem gilt nach wie vor: Bange machen ist nicht. Auch wenn man sich in Pirna den Auftakt in die Saison etwas anders vorgestellt hat und allen Widrigkeiten trotzte, bislang ist für die Mannschaft von Petr Hazl noch nicht das gewünschte Erfolgserlebnis herausgesprungen. Ein doppelter Punktgewinn - bei den Elbestädtern nach wie vor heiß ersehnt. Warum also nicht einmal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? - Auswärtsschwäche besiegen und doppelt punkten. Es wäre ein super Auftakt in die Serie von vier Auswärtspartien in Folge.