Vorbericht

HSV Lok Pirna Dresden vor hoher Auswärtshürde


Wenn die Lok aus Pirna am kommenden Samstag ins beschauliche Armorbach an den Rand des Odenwaldes dampft, werden die Schützlinge von HSV-Trainer Petr Hazl eine der längsten Auswärtsfahrten der Saison vor sich haben. Hoffentlich hinter sich und aus den Köpfen gelöscht haben die Elbestädter die schmerzliche Niederlage im Derby gegen die SG LVB Leipzig vom vergangenen Wochenende. Zeit zum Wunden lecken gibt es nur bedingt, denn die nächste Aufgabe auf fremden Parkett liegt unmittelbar vor den Pirnaer Ballwerfern.

In der Parzival-Sporthalle in Amorbach treffen die Hazl-Mannen gegen den TV Kirchzell auf den aktuellen Tabellen-Achten der Dritten Liga-Ost. Und auch wenn sich das Team von Trainer Gottfried Kunz mit zwei Niederlagen in Folge zu Hause gegen den HC Elbflorenz und auswärts bei der TSV Burgdorf II selbst etwas außer Tritt gebracht haben mag und der TVK-Coach im Vorfeld ob der Tücke der Aufgabe gegen die Eisenbahner warnend den Zeigefinger hebt - seine Mannschaft geht als glasklarer Favorit in diese Begegnung.

In Pirna steckt man freilich den Kopf nicht in den Sand, doch weiß man sehr wohl um die Schwere dieser Auswärtshürde. Und vielleicht ist die Verteilung der Favoritenrolle genau der Faktor, der das Lok-Team ohne Druck aufspielen lassen kann. Sicherlich rechnen in der aktuellen Situation nur die kühnsten Optimisten mit einem (Teil-)Erfolg der Elbstädter. Auch wenn im Vorfeld der Partie das wenigste die Pirnaer Ballwerfer spricht - eine Außenseiterchance, die gibt es immer. Ob es den Pirnaern gelingen wird, diese beim Schopfe zu packen?