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News-Archiv | Saison 2020/21

ES IST EINE HERZENSSACHE

Eisenbahner spenden für Kinder

In Zeiten der Corona-Pandemie ist gegenseitige Unterstützung wichtiger denn je - aus diesem Grund wollten unsere Eisenbahner auch ein Signal der Unterstützung und kleinen Freude setzen. Aktuell, wo viele Menschen mit ihren eigenen Sorgen kämpfen und unzählige Einschränkungen das Leben erschweren, sind es insbesonders die Kinder und Jugendliche die darunter leiden und wenn Sie dann aus verschiedenen Gründen nicht bei ihrer Herkunftsfamilie leben können oder wollen, ist das emotionale Drama zu Weihnachten doppelt so groß.

"Sie brauchen sprichwörtlich "Fans" die an sie denken. Ich bin nun selber stolzer Papa und weiß auch um die Besonderheit der Weihnachtszeit für Kinder", so unser Toto und weiter sagt er: "Deshalb ist die Spende an die Pirnaer Kinderheime für uns und mich eine Herzenssache."



Mit 600,00 EUR, welche ausschließlich aus der Mannschaftskasse kamen, spendete das Team das Geld für die Kinder im "Haus der Kinder" der Diakonie Pirna und das "Kinder- und Jugendhaus Sonneninsel" des Arbeiter-Samariter-Bund Königstein/Pirna. Zusätzliche überreichten "Dude" und "Toto" im Namen der Mannschaft auch kleine Präsente und ein Mannschaftsfoto, welche die jeweilige Leiterin symbolisch für die Kinder annahmen.






C. Friedrich
Verein

Keine Punktspiele bis zum März

Ein Bericht der Sächsischen Zeitung

Am 31. Oktober bestritten die Oberliga-Handballer der SG Pirna Heidenau ihr letztes Punktspiel. Anschließend wurde der Trainings- und Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt. Die Hoffnung, bereits im Dezember die Meisterschaft fortsetzen zu können, erfüllte sich nicht. Im Gegenteil, der Mitteldeutsche Handball-Verband gab vor wenigen Tagen bekannt, den Spielbetrieb nicht vor März 2021 aufnehmen zu wollen. Vorausgegangen waren mehrere Videokonferenzen der AG Spieltechnik mit den Vereinen der Mitteldeutschen Handball-Oberliga.

In einer Pressemitteilung verweist der Verband darauf, dass die derzeitige Situation „für alle Vereine in sportlicher und finanzieller Hinsicht eine riesige Belastung und Stresssituation“ seien. Verträge mit den Spielern müssen eingehalten oder neugestaltet werden, zudem gelte es, „den Nachwuchs bei der Stange zu halten und die Sponsoren weiter für diesen Handballsport zu sichern“. Wie die Saison im Frühjahr 2021 fortgesetzt werden soll, darüber gibt verschiedene Meinungen. Die AG Spieltechnik hat den Vereinen eine Konzeption unterbreitet. In der Mitteldeutschen Oberliga der Männer und Frauen sollen lediglich die Hinrunden zu Ende gespielt werden, die Spieltage laut Ansetzungsschlüssel angesetzt werden. Insgesamt müssten die 17 Teams damit noch zehn bzw. elf Partien bis zur Endabrechnung absolvieren. Angeführt wird die Tabelle vom SV 04 Plauen-Oberlosa (9:1 Punkte), gefolgt von der HSG Freiberg (9:3) und der SG Pirna Heidenau, die 8:4 Zähler auf dem Konto hat.

Über eine Auf- und Abstiegsregelung will der Verband nach Beratungen mit der dritten Liga sowie den drei Landesverbänden entscheiden. Entsprechende Vorschläge sind bereits in der Erarbeitung. Sollte die Wiederaufnahme des Spielbetriebes im März 2021 noch immer nicht möglich sein, wird die AG Spieltechnik weitere Szenarien erarbeiten. „Wir alle hoffen und wünschen uns, dass unser Handballsport inklusive der Austragung von sportlichen Wettkämpfen wieder möglich wird, dass wir alle wieder die leuchtenden Kinderaugen, die Freude der Fans, die Stimmung in den Spielhallen sehen und erleben können“, heißt es weiter in der Pressemitteilung des Mitteldeutschen Handball-Verbandes.




Wie gehen die Vereine mit der angespannten Situation um? „Unser Trainerteam hat den Spielern ein individuelles Programm gestaltet, damit sie sich fit halten können, ähnlich wie in der Sommerpause. Somit wollen wir den Trainingsrückstand bei einer Wiederaufnahme gering wie möglich halten“, berichtet Uwe Heller, Geschäftsführer der SG Pirna Heidenau. Sporadisch gäbe es Kontakt mit einzelnen Spielern“, so Heller. „Trotz der Pause sind wir alle im Verein aktiv, um die kommende, dann hoffentlich reguläre Saison vorzubereiten.“ Die ersten Gespräche mit Spielern, deren Verträge auslaufen, fanden bereits statt.

Die finanziellen Probleme sind nicht von der Hand zu weisen. „Mit den Spielern wurden Einzelgespräche geführt, dabei spielte auch der finanzielle Aspekt eine Rolle. Es gab dabei großes Verständnis und Entgegenkommen. Zum Glück müssen unsere Spieler ihren Lebensunterhalt nicht durch unsere Aufwandsentschädigungen finanzieren. Andere Vereine trifft es da wesentlich härter“, weiß Heller. Den finanziellen Schaden, der bisher entstanden ist, kann der Vereinschef „noch nicht genau beziffern“. Derzeit, so Heller, würde sich der Schaden im unteren fünfstelligen Bereich bewegen. „Und es ist ja noch lange nicht zu Ende.“ Zudem gestalte sich die Gewinnung neuer Unterstützer problematisch. „Aufgrund der Kontaktbeschränkungen und des Wegfalls des Spielbetriebes ist es fast unmöglich, in diesem Bereich tätig zu sein.“ Erfreulich aber: die Sponsoren der SG Pirna Heidenau halten weiter zur Stange. „Kein einziger Sponsor musste sich zurückziehen oder seine Bezüge anpassen, im Gegenteil“, freut sich Heller.

Auch der Handball-Verband Sachsen hat derweil beschlossen, die Winterpause bis mindestens Anfang März 2021 zu verlängern. Der Spielbetrieb auf Verbandsebene, einschließlich aller Pokal-Wettbewerbe, wird für Erwachsene und die Nachwuchshandballer ausgesetzt. Auch auf Bezirks- und Kreisebene wird nicht mehr gespielt und trainiert. Der Wiedereinstieg ist für Mitte bzw. Ende März geplant.


J. Schwarz
M. Förster

"Das Training mit den Jungs fehlt mir!"

"Toto" im Interview mit der Sächsischen Zeitung.

Seit mehr als drei Wochen ruht der Trainingsbetrieb bei der SG Pirna Heidenau. Auch die Oberliga-Handballer um Kapitän Torsten Schneider hat der Teil-Lockdown zum zweiten Mal in diesem Jahr ausgebremst. Sechs Spieltage sind absolviert (vier Siege, zwei Niederlagen) und die Pirnaer stehen im 17er Feld auf Platz drei. Ihr bester Torschütze ist „Toto“ Schneider mit 33 Treffern. Im Interview berichtet der Spielführer, der mit Lebensgefährtin Maria und Töchterchen Helene (1) in der Pirnaer Innenstadt wohnt und als Physiotherapeut arbeitet, wie er sich zurzeit fit hält, warum er sich der Stadt so verbunden fühlt und wie er die Zukunft des Vereins sieht.

Torsten, wie geht es Ihnen?

TOTO: Es kribbelt, das Training mit dem Ball und den Jungs fehlt mir. Die ersten zwei Wochen nach Beginn des sportlichen Lockdowns taten richtig gut. Aufgrund unserer Verletzungsprobleme im Team hatten wir alle viele Einsatzminuten. Der Körper hat die Pause dankend angenommen. Aber jetzt fehlt natürlich einiges.


Ist Training möglich?

TOTO: In die Halle dürfen wir nicht. Ich laufe an der Elbe oder im Wald, mache zu Hause Krafttraining. Dusan Milicevic hat uns Trainingspläne erstellt. Um auch mal mit dem Ball zu arbeiten, treffen wir uns in Zweiergruppen in der Physiotherapie und werfen dort ein paar Bälle. Dass Mannschaftstraining ersetzen diese Einheiten selbstverständlich nicht ansatzweise.


Was sagt Ihre Lebensgefährtin Maria, dass Sie jetzt viel öfter daheim sind?

TOTO: Wir genießen die Zeit mit unserem Töchterchen, die am 6. Dezember ihren ersten Geburtstag feiert. Aber Maria weiß, was mir fehlt, sie spielt selbst Handball in der Bezirksliga-Mannschaft des SSV Heidenau.




Platz drei in der Oberliga. Zufrieden mit der Zwischenbilanz?

TOTO: Mit den Personalproblemen, mit denen wir zu kämpfen hatten, sind 8:4 Punkte absolut in Ordnung. Ich bin sehr stolz auf unsere junge Mannschaft, wie sie mit der Verletzungsmisere umgegangen ist. Trotzdem haben wir uns alle geärgert, dass wir nach dem Sieg beim Spitzenreiter in Bad Blankenburg das letzte Punktspiel vor dem Lockdown zu Hause gegen Apolda mit einem Tor Unterschied verloren haben. Hätten wir gewonnen, wären wir jetzt Spitzenreiter. Aber gut, entscheidend ist die Endabrechnung.


Haben Sie den Meistertitel im Visier?

TOTO: Ja, sonst wären wir doch schlechte Sportler. Wir können uns als Tabellendritter nicht hinstellen und sagen, wir wollen am Ende Fünfter werden.


Wird es 2020 noch Spiele geben?

TOTO: Das kann ich nicht sagen, aber ich glaube es nicht. Sollten wir erst im nächsten Jahr weitermachen, muss sicher auch der Modus überdacht werden. Wir hatten bis zumSommer nur vier freie Wochen im Terminplan und die würden auch noch wegfallen.


Wie würden Sie den Modus ändern?

TOTO: Es gibt da wohl schon einige angedachte Modelle. Beispielsweise nach der Hinrunde eine Auf- und Abstiegsrunde spielen oder die Meisterschaft über zwei Jahre ausdehnen. Aber ich denke, dass das problematisch wäre, vor allem, was die Wechsel in der Sommerpause und die Gestaltungen der Verträge betrifft.


Sie sind Pirnaer. Wann und wo haben Sie mit Handball angefangen?

TOTO: Begonnen hat alles vor 20 Jahren in Heidenau, dort habe damals mit meinen Eltern gewohnt. 2009 bin ich dann mit meinem besten Freund zur Lok nach Pirna gewechselt. Ich wollte in meinem zweiten Männerjahr sportlich den nächsten Schritt gehen.


Ein gewaltiger Sprung, oder?

TOTO: Ja, mit Heidenau haben wir in der achten Liga gespielt, die Pirnaer waren drittklassig. Aber wir wollten eigentlich erst einmal nur als Anschlusskader für die „Zweite“ spielen. Aber dann war ich am ersten Spieltag bei der ersten Mannschaft im Kader und bekam auch gleich einen Einsatz. Im Pirna-TV lief danach ein Beitrag, in dem ich unter einem falschen Namen gezeigt wurde. Mich kannte eben noch keiner.


Heute ist das anders. Ihr Trainer bezeichnet Sie als „Seele der Mannschaft“. Haben Sie damit ein Problem?

TOTO: Nein, überhaupt nicht. Ich bin elf Jahre hier, habe mit Dusan Milicevic, der später kam, noch zusammengespielt und bin seit fünf Jahren Kapitän der Mannschaft. Solche Aussagen spornen mich an. Ich habe als junger Spieler selbst erfahren, wie wichtig es ist, sich an älteren Spielern orientieren zu können.




Sie waren in den letzten Jahren immer der beste Torschütze Ihrer Mannschaft. Führen Sie Statistik?

TOTO: Nein. Als junger Spieler hat man solchen Zahlen mehr Augenmerk geschenkt. Irgendwann verliert man den Focus, weil es einfach wichtigere Dinge gibt. Ich könnte Ihnen auch nicht sagen, wie viele Pflichtspiele ich in den elf Jahren bestritten habe. Vielleicht sind es schon 300.


Sie sind Physiotherapeut. Kommt Ihnen der Job beim Sport entgegen?

TOTO: Auf jeden Fall. Der Beruf hilft mir dabei, dass ich bei diesem körperbetonten Sport möglichst langfristig ohne größere Verletzungen durchkomme.


Wie groß ist die Verletzungsgefahr bei einem kurzfristig angesetzten Re-Start?

TOTO: Die ist sehr groß, sollten wir nach einer Woche Mannschaftstraining die Meisterschaft schon fortsetzen. Das hat nichts mit fehlender Fitness zu tun, aber die Bewegungsabläufe wurden ja wochen- oder monatelang nicht trainiert. Die Gefahr von Zerrungen, Muskel-Verhärtungen oder -Faserrisse, auch aufgrund der zu erwartenden hohen Belastung, wäre groß.




J. Schwarz
M. Förster

"Wir müssen da jetzt durch!"

Artikel von TAG24 Dresden

Sachsen befindet sich zum zweiten Mal im Lockdown. Wenn auch der erste Lockdown in Frühjahr und Sommer strenger war, müssen bis 30. November wieder ganze Branchen ihren Betrieb fast völlig einstellen. Theater, Museen, Konzert- und Eventbereich, Klubs und Gastronomie sind geschlossen, der Amateursport ist lahmgelegt. Wie meistern diejenigen ihr Leben, die zur Tatenlosigkeit verdonnert sind, was denken sie darüber und wie sichern sie ihr Einkommen? Wir stellen Betroffene vor.

Der Handball hat das Leben von Dusan Milicevic (40) bestimmt. Er ist serbischer Ex-Nationalspieler, Ex-Spieler und Trainer der SG Pirna Heidenau (Mitteldeutsche Oberliga) sowie Sportlehrer in Dresden und Bautzen. "Zum Glück können die Kinder in die Schule gehen, damit haben sie etwas Normalität", sagt Dusan Milicevic. Der 40 Jahre alte Serbe, in Pozarevac geboren, mit einer Rechtsanwältin verheiratet und dreifacher Vater, ist Trainer des Handball-Oberligisten SG Pirna Heidenau.

Seit 2. November trainieren seine Schützlinge zu Hause individuell mit Trainingsplänen, die er ihnen erstellt hat. "Ich hoffe sehr, dass es in Kürze möglich sein wird, dass zumindest zwei Spieler zusammen auch mal mit einem Ball trainieren können." Mitte Dezember soll die Meisterschaft fortgesetzt werden. "Sogar vier Tage vor Weihnachten gibt es dann noch einen Doppel-Spieltag, weil wir sonst zeitlich nicht mehr hinkommen." Durch den coronabedingten Abbruch der Vorsaison gab es keine Absteiger, "dementsprechend groß ist jetzt das Starterfeld". Nach sechs Spieltagen rangiert die SG Pirna Heidenau auf Rang drei im 17er-Feld.



"Die ganze Jammerei bringt nichts. Corona hier, Corona da, wir müssen jetzt durch diese Phase durch", sagt Milicevic, der als Sportlehrer an der Dresden International School sowie an einer Schule in Bautzen arbeitet. "Der Sportunterricht läuft unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften weiter, ich bin ständig auf Achse." Seine Frau Ivana hält ihm den Rücken frei, kümmert sich liebevoll um die drei Kinder. "Die Kids können derzeit auch nicht zum Training, da müssen wir improvisieren", sagt der stolze Papa. Djordji spielt Fußball im Nachwuchs beim SC Borea Dresden, Milan kickt beim VfL Pirna-Copitz, und Nesthäkchen Milica ist Cheerleader bei den Arrows in Pirna. Oma und Opa sehen die Kinder selten. "Wir waren im Sommer zu Hause, obwohl es eine kritische Zeit war. Aber wir mussten die Eltern in Serbien besuchen, die sehr lange allein waren, unter anderem sechs Wochen Ausgangssperre hatten", berichtet Milicevic. "Es war sicher nicht der typische Urlaub, aber es war eine sehr schöne Zeit mit der gesamten Familie."

Nach Deutschland kam Dusan Milicevic zum ersten Mal 2007, spielte damals für den HC Empor Rostock in der zweiten Liga. "Danach war ich beim dänischen Erstligisten in Kopenhagen aktiv und noch ein Jahr in Skopje, bevor ich 2011 nach Pirna kam. Wir spielten damals in der dritten Bundesliga Ost", berichtet der Ex-Auswahlspieler, der mit 22 sein Debüt in der serbischen Nationalmannschaft feierte. "Zuvor war ich Turner, habe es bis zum jugoslawischen Nachwuchsmeister geschafft. Erst mit 16 bin ich zum Handball."

Er gewann dreimal das Double mit einem Verein, spielte auch für Partizan Belgrad. "In Dresden wird man sich vor allem an die Fußball-Europapokalspiele gegen Partizan und Roter Stern Belgrad erinnern. Das waren heiße Duelle."

Die Rückkehr in die dritte Liga ist für Dusan Milicevic immer Thema, "daran ändert auch Corona nichts. Die anderen Vereine haben auch diese Probleme". Dafür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, wird auch in Pirna schwierig, zumal die Zuschauer-Einnahmen in den vergangenen Wochen schon in den Keller gewandert waren. Zuletzt durften noch 100 Leute in die "Hölle Ost" auf dem Pirnaer Sonnenstein, dazu zählten allerdings auch Spieler, Schiedsrichter, Funktionäre oder Sponsoren.

"Mein Traum ist es, mit Tausenden Menschen auf dem Marktplatz in Pirna den Aufstieg zu feiern und mit ihnen zu tanzen. Den Traum kann mir keiner nehmen", sagt Milicevic. "Ich bin Serbe, wir stehen immer wieder auf und kämpfen weiter."


J. Schwarz
M. Förster

LO(C)K DOWN

SG Pirna Heidenau vs. HSV Apolda 20:21 (12:10)

Sicherlich hatten sich die Eisenbahner einen andern Verlauf ihres vorerst letzten Heimspiels vorgestellt. Duelle mit dem HSV Apolda waren immer umkämpft, mit dem besseren Ende mal für die eine, mal für die andere Mannschaft.

Die erste Halbzeit war geprägt von vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Der erste Treffer fiel erst nach reichlich 4 Minuten. Trotzdem arbeiteten sich die Milicevic Schützlinge in das Spiel hinein. Doch es ging schwer. Was noch in den letzten Spielen fast wie selbstverständlich funktionierte, gelang diesmal nur unter großer Mühe.

Es zeigte sich, das das Team wohl das eine oder andere mal am Limit gespielt hat. Und noch etwas zeigte sich. Es sind eben nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Diesmal ein paar zu viel, leider. Gegen Ende der ersten 30 Minuten konnten sich unsere Jungs dann aber doch etwas absetzen und einen zwei Tore Vorsprung erarbeiten. Diesen nahmen sie mit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Glockenstädter mit neuem Elan aus der Kabine. Und bei den Eisenbahnern schlichen sich mehr und mehr Unkonzentriertheiten ein, die dazu führten das Apolda in der 44. Minute in Führung gehen konnte. Ganze zwei Tore gelangen den Hausherren bis dahin. Entweder scheiterten sie am starken Torhüter der Gäste oder leisteten sich technische Fehler.

Doch die Moral war intakt. In der 51. Spielminute führten wir wieder mit zwei Toren. Doch in den verbliebenden Minuten erzielten wir nur noch ein Tor, Apolda aber deren 4. und trotz allem wäre auch noch ein Punkt drin gewesen. Der letzte Angriff gehörte uns. Leider konnte der Ball nicht im Tor untergebracht werden. Schlusspfiff. Lange Gesichter auf der einen, glückliche auf der anderen Seite.

Mit dieser vermeidbaren Niederlage gehen die Eisenbahner nun in eine mindestens vierwöchige Pause. Sollten es die Umstände zulassen, wird die Saison am 12.12. fortgesetzt. Dann wäre der Sonneberger HV in Pirna zu Gast. Der Doppel-Spieltag der für den kommenden Sonntag angesetzt war, wird unterdessen auf den 19./20.12. verlegt. Das heißt die Lok reist am 19.12. nach Oebisfelde, um einen Tag später die HG Köthen zu einem Heimspiel begrüßen zu können. Bleibt zu wünschen das es so kommen möge und wir uns dann gesund und munter wiedersehen!



Spielstatistik (PDF)
U. Heller
M. Förster (obere Reihe)
Hatzi (untere Reihe)

DIE SENSATION IN THÜRINGEN

HSV Bad Blankenburg vs. SG Pirna Heidenau 22:25 (8:13)

Was auch immer momentan auf unsere Eisenbahner zukommt, es wirft sie nicht um. Ihre Moral ist einfach unglaublich. Dabei gab es schon vor dem Spiel in Bad Blankenburg einen weiteren Ausfall zu vermelden. Louis Böhm hatte sich in der Küche verletzt und musste an der Hand genäht werden. Vielleicht sollte man den Jungs den Umgang mit scharfen Gegenständen einmal in einem Lehrgang erläutern. Wie auch immer. Umwerfen ließen sich die Milicevic-Schützlinge von dieser erneuten Hiobsbotschaft nicht. Es sollte vor allem nicht die letzte schlechte Nachricht an diesem Tag sein.

Genau 14 Minuten und 31 Sekunden dauerte es, bis die Hausherren ihren ersten Treffer erzielen konnten. Bis dahin stand unsere Abwehr wie ein Bollwerk, hatte aber bis dato schon auf Robert Ultsch verzichten müssen, dem ein böser "Cut" am Auge zugefügt wurde. Im Tor lies Benas Vaicekauskas nichts zu, wurde sogar selbst torgefährlich indem er zum zwischenzeitlichen 5:11 ins verwaiste Tor der Bad Blankenburger traf. Hoch konzentriert und mit einem hervorragendem Matchplan versehen führten Krzystof Kusal und Niklas Waller klug Regie und ließen sich nie aus der Ruhe bringen. Und die Jungs trafen und trafen.

Dann der nächste Nackenschlag. Robert Kurz erhielt einen Schlag ins Gesicht und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Wie sich im Nachgang sich herausstellte hat er sich eine Nasenspitzenfraktur inklusive Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Doch unbeeindruckt spielten die Eisenbahner ihren Stiefel herunter und konnten bis zur Pause einen 13:8 Vorsprung erarbeiten.



Die Gastgeber erwischten den besseren Start in zweite Hälfte. Beim 14:15 aus ihrer Sicht witterten sie dann sicherlich Morgenluft, aber die Antwort der Lok kam prompt. Wieder gelang es auf drei Tore davonzuziehen. Doch noch waren die Messen nicht gelesen. Beim 17:18 durch Miller keimte kurzzeitig erneut Hoffnung bei Bad Blankenburg auf. Doch souverän spielten die Jungs von Dusan Milicevic ihr Pensum herunter. Taktisch wurde das Team vom Trainer nun umgestellt. Als Antwort auf die offensive Abwehr der Gastgeber wechselte Dusan einen siebten Feldspieler ein und sorgte damit dafür, dass sich die gegnerische Abwehr wieder umformieren musste. Dadurch gelang es Bad Blankenburg nicht mehr zurück ins Spiel zu kommen. Der Sieg beim bisherigen Tabellenführer war unter Dach und Fach. Bravourös, sensationell. Hut ab!



Eine schöne Botschaft in diesen seltsamen Zeiten und ein driftiger Grund zur Freude. 8:2 Punkte, Tabellenplatz 3. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. Aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen.

Hoffen wir, das kommende Woche gespielt werden kann! Der Gegner heißt dann Apolda. Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Apolda startet am Mittwoch, den 18.10.2020 in unseren Vorverkaufsstellen BARRIQUE | Weine · Catering · Events und mane | Büroshop. Wenn es auch unsicher ist ob überhaupt Zuschauer zugelassen sein werden. Wir halten Euch über den aktuellen Stand auf dem Laufendem.


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U. Heller
C. Friedrich

30-Tore-Spektakel

SG Pirna Heidenau vs. EHV Aue 2. 30:22 (15:9)

Lange ist es her das unsere Zuschauer 30 Tore unserer Eisenbahner sehen konnten. Es war der 15. September 2018 als der Gegner Delitzsch hieß. Beim samstäglichen Heimspiel gegen die Reserve des EHV Aue war es mal wieder soweit. Natürlich war die Halle wieder komplett ausverkauft, was in der heutigen Zeit heißt 160 Zuschauer. Dusan Milicevic hatte sein Team, das zur Zeit arg durch Verletzungen gebeutelt ist, hervorragend eingestellt. Und wie man so schön sagt „ geht eine Tür zu öffnet sich eine Andere“. Was für unsere jungen Spieler mehr Einsatzzeit bedeutet, die sie durchweg genutzt haben.

Von Beginn an ließen die Eisenbahner keinen Zweifel daran wer die Halle als Sieger verlassen würde. Ob von links außen, ob von rechts oder über den Kreis und den Rückraum, immer wieder wurden Chancen erarbeitet und diesmal auch konsequent genutzt. Über die Stationen 4:1 und 10:5 konnten sich die Milicevic Schützlinge bis zum Pausenpfiff einen 15:9 Vorsprung erspielen.

In der 38. Spielminute führte das gastgebende Team erstmals mit 8 Toren. Doch noch war kein Deckel auf die Partie gemacht. Eine kleine Schwächephase der Eisenbahner nutzten unsere Gäste um sich bis auf 5 Tore heranzuarbeiten. Und dann gab es noch einen Siebenmeter für Aue. Diesen hielt Philipp Ihl, nachdem er bei drei vorangegangen versuchen schon die Hände am Ball gehabt hatte. Im Gegenzug gelangen dann drei Treffer in Folge für unsere Jungs. Der Drops war gelutscht.

Bemerkenswert war vor allem das sich nicht weniger als neun verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Das macht unser Angriffsspiel so unausrechenbar. Und in der Abwehr, ohnehin unser Prunkstück, fiel Dusan Milicevic immer wieder etwas ein um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Schön auch, dass Krzystof Kusal spielen konnte. Er laborierte auch unter der Woche an einer Rückenverletzung. Niklas Waller vertrat ihn prächtig und führte klug Regie. Ein Resultat dessen waren unter anderem 6 Tore vom Kreis durch Friedrich Kleinert und Kampfmaschine Robert Ultsch.



Große Moral mit der die Ausfälle kompensiert werden konnten und eine geschlossene Mannschaftsleistung waren die Eckpfeiler des Heimsiegs. Weiter so, möchte man sagen. Wie lange noch werden wir sehen, denn es würde nicht wundern wenn der Spielbetrieb irgendwann aufgrund der Corona Epidemie wieder unterbrochen werden würde. So bleibt zu hoffen das wir uns am 31. Oktober wiedersehen, wenn der Gegner Apolda heißt. Kommende Woche geht es nach Thüringen, wo am Sonntag Nachmittag der HSV Bad Blankenburg als Gastgeber zum Vergleich bittet. Ein Spitzenspiel, denn der erste empfängt den Tabellendritten. Zeit für die ersten Punktverluste der Thüringer!!


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U. Heller
M. Friedrich

EIN TEAM MIT (KÄMPFER-) HERZ

HBV Jena vs. SG Pirna Heidenau 23:27 (10:16)

Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel in Jena standen nicht besonders gut für unsere Eisenbahner. Gegen Oberlosa verletzte sich erst unser Spielmacher Miran Valinčić am Fuß und fällt damit voraussichtlich 5 bis 6 Wochen aus und dann folgte die nächste Hiobsbotschaft. Im Training zog sich unser "Hans" eine Verletzung an der Achillessehne zu und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Mit diesen schwerwiegenden Handicaps reisten unsere Jungs zum Auswärtsspiel nach Jena. Es sollte aber ein ganz besonderes Spiel werden.

In den ersten Minuten gestaltete sich das Spiel noch sehr ausgeglichen. Es ging sprichwörtlich hin und her. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Doch mit Beginn der 14. Spielminute gelang es den Schützlingen von Dusan Milicevic das Ergebnis von 6:6, auf 6:10 zu drehen. Es sollte ein Rückstand sein, von dem sich der Gastgeber nie wieder erholen sollte. Krzysztof Kusal führte clever die Regie, Toto Schneider traf und die Abwehr der Lok stand felsenfest. Bis zum Pausenpfiff konnte der Vorsprung immer weiter ausgebaut werden. 10:16 für die Eisenbahner.





Seitenwechsel. Neue Halbzeit und gleiches Spiel. Souverän spielten die Eisenbahner ihren Stiefel herunter.

Und wenn dann doch einmal ein Wurf auf das Pirnaer Tor kam, war da ja noch Benas Vaicekauskas, der auch die Würfe entschärfen konnte. Schön zu sehen und auch wichtig zu erwähnen, dass auch Niklas Waller, der in der zweiten Halbzeit phasenweise Krzysztof Kusal ersetzte, mit drei Toren glänzen konnte. Ein Fakt der auch zum Sieg beigetragen hat, acuh weil unsere Mannschaft so weniger ausrechenbar war. Erst gegen Ende der Partie schlich sich ein wenig der Schlendrian bei unseren Jungs ein und Jena konnte so das Ergebnis ein bisschen gefälliger gestalten. Mit dem Abpfiff leuchtete auf der Anzeigetafel ein 23:27 für unsere Eisenbahner auf und ein Team mit großen Kämpferherzen hatte alle Widrigkeiten bei Seite geschoben und zu Recht einen Auswärtssieg gefeiert.




Mit einer großen Geste zeigte das Team nach dem Schlusspfiff dann auch gleich noch wie es gestrickt ist. Ein gemeinsames Foto in der Kabine mit dem Trikot vom fehlenden "Hans" in der Hand wurde als Botschaft nach Außen gesendet. Ein Team. Ein großes Herz.

Ein schöner Sieg beim sicherlich nicht einfach zu bespielenden Gastgeber in Jena. Dieser Erfolg sollte Auftrieb geben, in der kommenden Woche gegen das Juniorteam des EHV Aue, der mit fünf zu eins Punkten gestartet ist, das Spiel erfolgreich zu gestalten. Dafür wird es wichtig sein wieder alles in die Waagschale zu werfen und mit großer Moral und breiter Brust anzutreten.

Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Aue startet am Mittwoch, den 14.10.2020 in unseren Vorverkaufsstellen BARRIQUE | Weine · Catering · Events und mane | Büroshop.


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U. Heller
Verein

VERMEIDBARE NIEDERLAGE GEGEN DEN FAVORITEN

SG Pirna Heidenau vs. SV Plauen-Oberlosa 17:22 (9:9)

Schade kann man eigentlich nur sagen. Am Ende des Spieles gewann nicht die bessere Mannschaft, sondern das Team, welches weniger Fehler begangen hatte. Schade, dass es nicht die Schützlinge von unserem Dusan Milicevic waren.

Zu Beginn des Spiels legten die Eisenbahner los wie ein Schnellzug. Sichere Abwehr, schnelles, konzentriertes Angriffsspiel und viel Übersicht beim Torabschluss. Zügig war eine Führung hergestellt, der Abend versprach wunderschön zu werden. Doch gegen Mitte der ersten Halbzeit, Miran Valincic hatte sich am Fuß verletzt, kam ein Bruch ins Spiel der Lok. Plötzlich wurden unnötige Fehler begangen und im Abschluss fehlte das Glück. So gelang es den Gästen Tor um Tor aufzuholen und bis zur Halbzeit ein Unentschieden zu erzielen.

In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Bis zur 45. Minute wechselte die Führung hin und her. Dann gelang es unseren Gästen sich einen Vorsprung zu erarbeiten. So sehr sich die Milicevic-Schützlinge auch mühten, der erneute Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. Erschwert wurde dieses Unterfangen noch durch die vielen Zeitstrafen, die uns zwangen häufig in Unterzahl zu agieren. Letztendlich führte auch das, gepaart mit weiteren technischen Fehlern und unglücklichen Würfen dazu, dass die Gäste aus Oberlosa auf dem Sonnenstein gewinnen konnten.



Zwei Lichtblicke gab es dann aber doch. Zum einen Marian Bergmann, der seine Chance nutzte und vier Tore markierte, zum Anderen Strahinja Vučetić, der dem Pirnaer Publikum zeigte was er kann. Unterm Strich eine sicher vermeidbare Niederlage, doch immerhin gegen eine Mannschaft deren Ziele höher gesteckt sind und die dafür im Sommer kräftig investiert hat. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison, aber auch ein Fingerzeig, wo Trainer Milicevic noch den Hebel ansetzen muss. Kommenden Samstag gibt es die Gelegenheit die verlorenen Punkte wieder gutzumachen, wenn es nach Jena geht. Eine Woche später begrüßen wir dann die Reserve des EHV Aue auf dem Sonnenstein. Sichern Sie sich Ihre Karten rechtzeitig! Der Vorverkauf startet dafür ab den 14.10.2020!


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U. Heller
Hatzi

Die unglaubliche Aufholjagd

USV Halle Panthers vs. SG Pirna Heidenau 26:28 (15:8)

Es brauchte etwas Anlaufzeit bis die Lok auf das richtige Gleis kam, es dauerte über 30 Minuten. Das Halle ein starker und unbequemer Gegner ist war den Eisenbahnern durch Trainer Dusan Milicevic im Vorfeld klar gemacht wurden. Sicher hatte sich auch jeder vorgenommen die Hallenser nicht zu unterschätzen. Auf dem Parkett sah das dann allerdings anders aus. Die Gastgeber drückten der ersten Hälfte deutlich ihren Stempel auf. Die Führung zum 1:0 durch Robert Ultsch sollte für sehr lange Zeit die letzte sein. Technische Fehler, Fehlabspiele und eine löchrige Abwehr sorgten dafür das die Hallenser oft zu einfachen Toren kamen. Nichts lief zusammen. So wurden beim Stand von 15:8 für Halle die Seiten gewechselt.

Scheinbar hat Dusan dann die richtigen Worte gefunden, denn in der zweiten Hälfte gelang es den Eisenbahnern viel besser die Vorgaben umzusetzen. Zwar konnte der Gastgeber bis zur 34. Minute seine 7 Tore Führung behaupten, doch ab diesem Zeitpunkt starteten die Milicevic Schützlinge ihre Aufholjagd. Die Abwehr stand nun, nach einer Umstellung im Mittelblock wesentlich besser und der Angriff spielte sehr variabel. Ob vom Kreis, aus dem Rückraum oder über die Außen. Dort konnte vor allem unser Youngster Maxim Heinold glänzen. Es klappte plötzlich und unsere Jungs zeigten ihr wahres Gesicht. In der Schlussphase gelang es dann endlich den Spieß umzudrehen. 54 Minuten waren vergangen als die Eisenbahner zum zweiten Mal in Führung gingen. Toto Schneider gelang das 24:23 per Siebenmeter.





Es ging nun hin und her, wurde hektisch. In Rückstand gerieten wir aber nicht mehr. Als dann allerdings nur noch wenige Sekunden zu spielen waren und wir im Angriff lagen musste der stark aufspielende Neuzugang Straja Vucetic leider zu Boden gehen. Die Faust seines Gegenspielers landete im Gesicht, Nasenbeinbruch lautet die Diagnose. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Toto dann souverän zum Endstand von 28:26 für uns. Ein letztlich gelungener Auftakt, aber es gibt noch viel zu verbessern.

Trotzdem war sich Dusan Milicevic nach dem Spiel sicher das es wohl nur wenigen Mannschaften gelingen wird die Punkte aus Halle mitzunehmen.


Spielstatistik (PDF)
U. Heller
Jens Wagner

Austausch basiert auf Freundschaften

Fußball trifft Handball

Bereits zum zweiten Mal trafen sich die Fußballer des VfL Pirna-Copitz 07 und die Handballer der SG Pirna Heidenau am Montag zum gemeinsamen Training. „Das ist eine tolle Sache und festigt die Zusammenarbeit der beiden Vereine.“ betonten VfL Geschäftsführer Oliver Herber und Lok Geschäftsführer Uwe Heller einmütig. Die 45 Minuten auf dem Rasen des Willy-Tröger-Stadions gingen mit 4:1 an die Fußballer. Das anschließende dreißigminütige Handballspiel entschieden die Eisenbahner deutlich für sich. „Die Ergebnisse sind zweitrangig.“ waren sich VfL Trainerduo Frank Paulus und Enrico Mühle und Lok Trainer Dusan Milicevic einig. Beide Teams starten im September in die neue Saison. Der VfL empfängt am 05. September, 15.00 Uhr den FSV Budissa Bautzen. Die Lok Handballer starten am 26. September mit einem Auswärtsspiel beim USV Halle in die neue Saison. Das erste Heimspiel steht am 03. Oktober gegen den SV Oberlosa auf dem Programm.






A. Reiche
A. Reiche

Neue Trikots für Klein und Groß

Eine Herzensangelegenheit für das Autohaus Pirna

Die Freude bei den Handballern hätte nicht größer sein können! Am Mittwoch überreichte Sven Brust vom Autohaus Pirna, Jugendtrainerin Vicky Beck und unserem Geschäftsführer Uwe Heller 14 Trikot-Sets, sowohl für den Nachwuchs, als auch für die zweite Männermannschaft der Eisenbahner.

Diese Unterstützung des Sports in der Region ist für den Geschäftsführer des Autohauses eine absolute Herzensangelegenheit und was gibt es schöneres als strahlende Kinderaugen und glückliche Sportler? Bei den Verantwortlichen der Lok weiß man aber auch das eine solche überwältigende Unterstützung keine Selbstverständlichkeit ist, weshalb man auf diesem Wege noch einmal von ganzem Eisenbahner Herzen Danke sagen möchte.




C. Friedrich
Verein

Austausch basiert auf Freundschaften

Fußball trifft Handball

Bereits zum zweiten Mal trafen sich die Fußballer des VfL Pirna-Copitz 07 und die Handballer der SG Pirna Heidenau am Montag zum gemeinsamen Training. „Das ist eine tolle Sache und festigt die Zusammenarbeit der beiden Vereine.“ betonten VfL Geschäftsführer Oliver Herber und Lok Geschäftsführer Uwe Heller einmütig. Die 45 Minuten auf dem Rasen des Willy-Tröger-Stadions gingen mit 4:1 an die Fußballer. Das anschließende dreißigminütige Handballspiel entschieden die Eisenbahner deutlich für sich. „Die Ergebnisse sind zweitrangig.“ waren sich VfL Trainerduo Frank Paulus und Enrico Mühle und Lok Trainer Dusan Milicevic einig. Beide Teams starten im September in die neue Saison. Der VfL empfängt am 05. September, 15.00 Uhr den FSV Budissa Bautzen. Die Lok Handballer starten am 26. September mit einem Auswärtsspiel beim USV Halle in die neue Saison. Das erste Heimspiel steht am 03. Oktober gegen den SV Oberlosa auf dem Programm.






A. Reiche
A. Reiche

VFL & LOK TRAINIEREN GEMEINSAM

Fußball trifft Handball

Zum zweiten Mal werden unsere Eisenbahner und die Fußballer vom VfL Pirna-Copitz 07 e.V. eine gemeinsame Trainingseinheit absolvieren. Nach der Erstauflage letztes Jahr, heißt es auch diesmal wieder, Oberliga trifft Landesliga, Handball 🤾‍♂️ trifft Fussball ⚽️.

Am 17. August, ab 18.30 Uhr, findet die Begegnung im Pirnaer Willy-Tröger-Stadion 🏟 statt. Auf dem Rasenplatz wird mit dem Fuß gekickt, ehe anschließend auf dem Tartanplatz die Tore mit der Hand erzielt werden. Ein vorbeischauen 👀 lohnt sich also.




C. Friedrich
C. Friedrich

Es geht wieder los

Trainingsauftakt bei den Eisenbahnern

Am Dienstag bat Coach Dusan Milicevic nun seine Eisenbahner zum Trainingsauftakt auf den Sportplatz der Lok. Das erste Mal beim Mannschaftstraining mit dabei, waren auch die zwei neuen Spieler im Team - Strahinja Vučetić und Friedrich Kleinert. Nach einer herzlichen Begrüßung und einigen organisatorischen Infos, begab sich der Tross auf zwei große Lauf-Runden zur Erwärmung.

Danach folgten ein paar kurze Übungen zur Dehnung der Muskulatur, eh schon der Anpfiff zu einem lockeren Fußballspiel erfolgte. Traditionell bei den Eisenbahnern spielt "Jung gegen Alt" und damit ist automatisch auch der notwendige Biss in der ersten Trainingseinheit vorprogrammiert. Sieger im ersten Kräftemessen der Vorbereitung sind am Ende die "Alten" und schon jetzt ist absehbar, dass neben dem Spaß, auch jede Menge Motivation und Einsatzbereitschaft bei jedem Einzelnen dabei sind.

Das bereitet neben Geschäftsführer Uwe Heller, vor allem dem Trainer Dusan Milicevic allerhand Freude. Zu diesem lockeren Aufgalopp fehlten zu dem aus beruflichen bzw. terminlichen Gründen Niklas Waller, Srdan Gavrilovic und Goran Trkulja, welche in den nächsten Einheiten das Team dann komplettieren. Die Vorfreude ist geweckt und macht neugierig auf mehr.


C. Friedrich
C. Friedrich

Ich habe noch gegen meinen Enkel gespielt

Unser Co-Trainer im SZ-Gespräch.

Der Mann gehört eigentlich auf die Inventarliste beim Handball-Oberligisten SG Pirna Heidenau. Jochen Müller, 73, arbeitet seit Jahren im Vorstand mit und sitzt immer noch als Co-Trainer auf der Bank. Mit seiner Frau Beate, die in der Halle auf dem Sonnenstein immer mit vor Ort ist, hat er schon die Goldene Hochzeit gefeiert. Beide sind bereits Urgroßeltern, was Jochen Müller nicht daran gehindert hat, bis vor drei Jahren selbst noch aktiv Handball zu spielen.

Jochen, seit wann sind Sie in Diensten der SG Pirna Heidenau?

JOCHEN MÜLLER: Bei der ESV Lok bin ich seit rund 30 Jahren, als Spieler, später auch noch im Vorstand. Seit drei Jahren sitze ich neben Chefcoach Dusan Milicevic als Co-Trainer auf der Bank.


Seit wann sind Sie dem Handball verbunden?

JOCHEN MÜLLER: Ich habe als Kind in der Grundschule in Pirna-Rottwerndorf mit dem Handball spielen angefangen, später war ich auf der Sportschule in Greiz und habe dort meine Übungsleiter-Stufen eins bis drei abgelegt.


Wie ist Ihr Verhältnis zum Oberliga-Chefcoach Dusan Milicevic?

JOCHEN MÜLLER: Wir haben ein enges, ein familiäres Verhältnis, sind öfter auch mit unseren Familien zusammen. Man kann schon sagen, wir sind wie Vater und Sohn. Und als Sohn hört man auch mal darauf, was einem der Vater sagt. Bevor ich vor drei Jahren zu ihm auf die Bank gerückt bin, habe ich ihm gesagt, dass ich auch gehört werden und mich einbringen möchte. Das funktioniert bis jetzt gut.


Waren Sie wirklich bis zu Ihrem 70. Geburtstag aktiv?

JOCHEN MÜLLER: Ja, und zwar nicht bei den Alten Herren. Ich habe noch gegen meinen Enkel Henry gespielt, der damals für Heidenau aktiv war. Der Kerl ist 1,96m groß. Jetzt ist er 27, gerade Papa geworden und in Heidenau als Nachwuchstrainer tätig.


Gibt es ein Oberligaspiel der SG, das Sie über alle anderen Partien stellen würden?

JOCHEN MÜLLER: Es gibt etliche Spiele, an die ich mich gern erinnere. Eine besondere Partie war aber das Duell mit Spitzenreiter Burgendland in der letzten Saison. Wir gewannen zu Hause nach einer kämpferisch grandiosen Leistung. Keiner von uns ahnte damals, dass das für lange Zeit unser letztes Punktspiel sein würde – aber dann kam Corona.


Glauben Sie, dass die dritte Liga für die Pirnaer Handballer noch einmal möglich ist?

JOCHEN MÜLLER: Ja, das ist realistisch, aber es gibt viele wichtige Faktoren, die passen müssen. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, brauchen aber die Unterstützung der Stadt, der gesamten Region. Im Moment gibt es angesichts der Probleme durch die Corona-Pandemie sicher nicht so viele offene Ohren für den Handballsport. Das ist verständlich, denn manche Unternehmen kämpfen um das nackte Überleben.




Wie sehr hat die Corona-Pandemie Ihr privates Leben beeinflusst?

JOCHEN MÜLLER: Eigentlich nicht so sehr. Wir haben ein Häuschen in Pirna und unser Grundstück auf Vordermann gebracht. Dort lässt es sich gut aushalten. Auf das Reisen haben wir zwischenzeitlich verzichtet.


Was sagt Ihre Frau dazu, dass Sie die meisten Wochenenden unterm Hallendach verbringen?

JOCHEN MÜLLER: Beate kennt das nicht anders, bringt viel Verständnis auf und liebt den Handball ebenso. Ich bin auch bei jedem Training dabei, dreimal pro Woche. Früher ist sie zu den Auswärtsspielen mitgefahren, aber das waren dann eher private Ausflüge. Alls Co-Trainer komme ich allerdings erst spät abends nach Hause und sie hätte nichts von der ganzen Fahrerei, da ich ja immer bei der Mannschaft bin.


Mit welchen Problemen kommen die Spieler zu Ihnen? Die Jungs können sicher nicht alles mit dem Chefcoach besprechen.

JOCHEN MÜLLER: Natürlich kann sich der Chefttfrainer nicht um alle Dinge seiner Schützlinge kümmern. Ich versuche Dusan den Rücken frei zu halten, damit er sich auf die sportlichen Belange konzentrieren kann. Die Jungs kommen mit privaten und berufllfichen Problemen zu mir. Wir haben einige Ausländer im Kader, da kümmere ich mich um Arbeitsplätze, helfe bei Behördengängen oder bei der Wohnungssuche. Ich fahre auch mal einen Umzug. Ich versuche, für die Mannschaft ein intaktes Umfeld zu schaffen. Eminent wichtig ist auch das Sponsoring, darauf konzentriere ich auch mein Augenmerk. Da ich noch arbeiten gehe, ist der Kontakt zu vielen Unternehmen und Firmen der Region unmittelbar vorhanden. Das öffnet Türen.


Können Sie mit Ihrer Frau durch Pirna spazieren gehen, ohne ständig angesprochen zu werden?

JOCHEN MÜLLER: Wir sind beide „Ur-Pirnaer“, kennen viele Leute in der Stadt und treffen diese natürlich auch immer mal wieder. Bei mir spielt sicher auch das Engagement im Sport eine Rolle und die Tatsache, dass ich seit 50 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit im ortsansässigen Schrotthandel nachgehe.





Jürgen Schwarz, Sächsische Zeitung
Marko Förster

Willkommen "Friedl"

Friedrich Kleinert kommt nach Pirna

Die Eisenbahner können noch einen Neuzugang vermelden und dieser bringt auch einige Erfahrung aus der dritten Liga mit. Friedrich Kleinert oder kurz "Friedl", ist 23 Jahre alt und wechselt vom Perspektivteam des HC Elbflorenz elbaufwärts zu uns nach Pirna.

"Friedl" lernte bei der SG Kurort Hartha das Handball-ABC und holte sich bei den Youngstern des SC Magdeburg später den nötigen Feinschliff, bevor er dann ab dem Jahr 2015 das Trikot des SV Plauen-Oberlosa überzog. Mit 1,98 m weist "Friedl" für seine Position "Kreis Mitte" die optimale Körpergröße auf und soll auch die Abwehr der Lok tatkräftig verstärken. Seinen Lebensmittelpunkt hat Friedrich seit seinem Wechsel zum Perspektivteam in Dresden und arbeitet hier als Krankenpfleger.


(v.l.n.r.): Geschäftsführer Uwe Heller, Co-Trainer Jochen Müller, Friedrich Kleinert, Trainer Dusan Milicevic


Der Vereinswechsel nach Pirna ist für ihn, neben dem besonderen sportlichen Reiz, auch aus beruflichen Gründen ein notwendiger Schritt gewesen. „Ich stelle mich einer neuen beruflichen Herausforderung und möchte trotzdem weiterhin Handball spielen“, erklärt "Friedl" seinen Wechsel zu den Eisenbahnern, "und die Lok sowie Dusan haben mir einen Weg und ein Konzept aufgezeigt, was reizvoll ist." Auch den Verantwortlichen aus Pirna sieht man die Freude über die Neuverpflichtung an und sowohl Geschäftsführer Uwe Heller, als auch Coach Dusan Milicevic strahlten über beide Ohren und betonten auch noch einmal die insgesamt positive Entwicklung der Lok in den letzten Jahren. "Wir sind auf dem richtigen Weg und auch dieser Spielerwechsel ist ein Zeichen dafür" sagt Dusan überglücklich.

Uns bleibt nur noch zu sagen - Herzlich Willkommen in Pirna.


C. Friedrich
C. Friedrich

Die Truppe bleibt zusammen

Geschäftsführer Uwe Heller im SZ-Gespräch.

Die Saison in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga der Männer wurde abgebrochen, die SG Pirna Heidenau hat in der Endabrechnung den vierten Platz belegt. Da es diesmal keine Absteiger gibt, wird die 4. Liga zur Saison 2020/21 von 14 auf 17 Teams aufgestockt. Ob er das gut findet, welche Spuren die Corona-Krise hinterlassen hat und wie weit die Vorbereitungen für das neue Spieljahr fortgeschritten sind, sagt SG-Geschäftsführer Uwe Heller im ausführlichen SZ-Gespräch.

Herr Heller, Sie sind Unternehmer, wie schwierig ist die Lage aktuell und hat man da überhaupt noch Lust und Laune sich um die Geschäfte des Handballvereins zu kümmern?

UWE HELLER: Ja, die Liebe zum Handballsport ist immer noch da und das Engagement groß. Die berufliche Situation war in den letzten Wochen nicht einfach, aber entspannt sich die Lage weiter, dann sind wir geschäftlich mit einem blauen Auge davongekommen. Die Hilfe von staatlicher Seite hat sehr geholfen, ich bin zuversichtlich.


Wie hat der Verein die Corona-Krise bisher verkraftet?

UWE HELLER: Auch hier hat die Corona-Krise ihre Spuren hinterlassen. Aber die Jungs um Kapitän „Toto“ Schneider haben viel Verständnis für die Kürzungen der Aufwandsentschädigungen aufgebracht. Trotz der beeindruckenden Geisterticket-Aktion und der Treue unserer Sponsoren, die teilweise ihre Zuwendungen noch erhöht haben, mussten wir aber einen Kredit aufnehmen.


Warum?

UWE HELLER: Uns war schon vor der Corona-Krise ein Großsponsor weggebrochen, aber wir standen in guten Verhandlungen mit einem anderen Unternehmen. Die Gespräche waren sehr weit fortgeschritten, dann aber begann die Corona-Pandemie und alles musste auf Eis gelegt werden.


Können trotzdem alle Spieler gehalten werden?

UWE HELLER: Ja, die Truppe bleibt zusammen. Wir haben jetzt schon im dritten Jahr keinen Abgang, worüber ich sehr glücklich bin. Die Schützlinge von Trainer Dusan Milicevic sind eine verschworene Einheit, da übersteht man auch solche schwierigen Phasen.


Wird es Neuzugänge geben?

UWE HELLER: Wir haben den 22 Jahre alten Rückraumspieler Strahinja Vucetic unter Vertrag genommen. Er kommt vom Südbadenligisten HGW Hofweier. Strahinja kam in Belgrad zur Welt, ist 1,88 Meter groß und Linkshänder. Seit 2015 spielt er in Deutschland. „Straja“ sucht jetzt noch eine Wohnung in Pirna, hat aber bereits eine Arbeit bei einem unserer Sponsoren gefunden. Weitere Spieler sollen nicht kommen.


Wie geht es Ben-Elias Brucker nach seinem Kreuzbandriss im Heimspiel gegen Aufsteiger Burgenland?

UWE HELLER: Ben wurde am 5. Juni am Kreuzband operiert und hat alles gut überstanden. Jetzt wünschen wir ihm alle eine schnelle Genesung und drücken ihm die Daumen, dass die folgende Reha gut und schnellstmöglich verläuft.


Zur sportlichen Situation: Es gibt keine Absteiger, finden Sie das richtig?

UWE HELLER: Ja, absolut. Den Vereinen am Ende der Tabelle wurde die Möglichkeit genommen, sich auf sportlichem Weg auf einen Nichtabstiegsplatz zu verbessern. Burgenland steigt auf, daher spielen wir nun mit 17 Mannschaften.


Es gibt drei Aufsteiger, wer kommt noch dazu?

UWE HELLER: Die zweite Mannschaft des HC Elbflorenz. Die Dresdner verzichten mit ihrem Perspektivkader auf die dritte Liga und treten in der Mitteldeutschen Oberliga an. Ganz sicher werden das heiße Derbys, es ist ja bekannt, dass die beiden Vereine nicht unbedingt die dicksten Freundschaften pflegen.


Es gibt 16 Heimspiele in der kommenden Saison auf dem Sonnenstein, drei mehr als üblich. Gut oder nicht so optimal?

UWE HELLER: Aus finanzieller Sicht ist das selbstverständlich ein Zugewinn. Insgesamt bestreitet das Team sechs Punktspiele mehr, daher denke ich, der Verband wird auf größere Pausen während der Saison, wie es sie zum Beispiel im Februar gab, verzichten.


Wissen Sie schon, wann der erste Spieltag steigen soll?

UWE HELLER: Nein, bisher wissen wir gar nichts. Die Staffeltagung sollte in der Vorwoche stattfinden, fiel aber aus. Bis jetzt gibt es keinen neuen Termin. Im Moment gehen wir davon aus, dass wie geplant Mitte September ins Punktspieljahr gestartet wird.




Wird derzeit noch trainiert?

UWE HELLER: Bis Ende der Vorwoche waren die Jungs fleißig. Während der Corona-Einschränkungen standen Einheiten im Freien an, zuletzt wieder in der Halle. Jetzt sind wir wie geplant in der Sommerpause, Anfang August soll die Vorbereitung beginnen.


Stehen schon Testgegner fest?

UWE HELLER: Nein, aber wir haben ein Highlight in Planung. Wir wollen uns unbedingt bei den Fans bedanken, die mit dem Kauf der Geisterspiel-Tickets ihre Liebe zum Verein demonstriert und einen großen Beitrag geleistet haben, dass wir aus der Krise ohne großen Schaden herauskommen werden. Wie gesagt, wir hoffen auf einen namhaften Kontrahenten in der Vorbereitung auf dem Sonnenstein, mehr möchte ich aber noch nicht verraten.


Wie viele Tickets wurden verkauft?

UWE HELLER: Nach meinen letzten Informationen waren es 1.613. Eine unglaubliche Zahl, die mich absolut überwältigt hat.


Trainer Dusan Milicevic träumt davon, mit seinen Schützlingen und den Fans auf dem Marktplatz in Pirna den Aufstieg in die 3. Liga zu feiern. Utopie?

UWE HELLER: Utopisch sicher nicht und Träume sollten wir alle haben. Ich denke, mittelfristig sind wir alle fokussiert, die dritte Liga noch einmal in Angriff zu nehmen. Im Moment arbeiten wir aber noch an der Konsolidierung. Es ist wichtig, Spieler aus der Region hier weiterzuentwickeln und zu halten. Da sind wir auf einem sehr guten Weg. Die Saison 2019/20 verlief bis zum Abbruch richtig gut. Das war keine Selbstverständlichkeit, ich denke, wir waren an der oberen Grenze. Niemand weiß, was 2020/21 auf uns zukommt. In der vierten Liga sind wir im Moment gut aufgehoben und die Zielstellung wird sein, in der oberen Tabellenhälfte einzukommen.





Jürgen Schwarz
Marko Förster

Willkommen "Straja"

Strahinja Vučetić kommt nach Pirna

Die Eisenbahner aus Pirna haben Strahinja Vučetić für die Position "Rückraum Rechts" verpflichtet. Der 22-Jährige wechselt vom Handball-Südbadenligist HGW Hofweier in die Sächsische Schweiz.

Der 1,88 m große Linkshänder kam am 21.05.1998 in Belgrad zur Welt und lernte ab dem Alter von sechs Jahren hier auch das "Handball-ABC". Im Jahr 2015 folgte dann der große Schritt nach Deutschland und der Wechsel zur HSG VfR/Eintracht Wiesbaden, wo er mit der A-Jugend in der Jugend-Bundesliga spielte und zum Ende der Saison die Torjägerkrone innehatte. Vom Oberligisten HSG Rhein-Nahe Bingen e.V. in der Pfalz folgte dann der Wechsel zum bisherigen Verein aus Hofweier.


(v.l.n.r.): Geschäftsführer Uwe Heller, Strahinja Vučetić, Trainer Dusan Milicevic


Der jetzige Vereinswechsel nach Pirna ist für ihn nun der nächste Schritt in der persönlichen Entwicklung und zudem auch eine besondere Herausforderung. „Die Verantwortlichen von der Lok haben mir ein Konzept aufgezeigt, welches mir gut gefällt, reizvoll ist und zu dem ich meinen persönlichen Teil beitragen möchte“, erklärt "Straja" seinen Wechsel zu den Eisenbahnern.

„Aktuell bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Wohnung in Pirna, aber mit einem Arbeitsplatz hat es dafür schon geklappt. Ich werde bei MediaWelt, Sponsor der Lok, anfangen und freue mich über diese unkomplizierte Unterstützung des Unternehmens.“, zeigt sich der junge Serbe begeistert. Die Vorfreude auf die kommende Handball-Saison ist bei ihm riesig und er will unbedingt die Mannschaft beim erreichen der gesteckten Zielen tatkräftig unterstützen.

Uns bleibt nur noch zu sagen - Herzlich Willkommen in Pirna.




C. Friedrich
C. Friedrich